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Sportstätten-Investitionsstau bei insgesamt 31 Milliarden Euro

Der Sanierungs- und Investitionsstau bei kommunalen Sportstätten ist nach Angaben des Deutschen Städtetags (DST) auf 20 Mrd. Euro angewachsen. Bei den Vereinssportstätten liegt der Investitionsrückstand bei 11 Mrd. Euro. Der DST fordert deshalb ein langfristig angelegtes und angemessen dimensioniertes Sportstätteninvestitionsprogramm von Bund und Ländern. Das Volumen solle 1 Mrd. Euro pro Jahr betragen.

Insgesamt sei der Sanierungsbedarf bei den Sportstätten gewaltig, so der DST. Gut zwei Drittel der Sportstätten in Deutschland befinden sich in kommunaler Trägerschaft. Vieles stammt aus den 1960er und 1970er-Jahren und entspricht nicht mehr heutigen Standards.

Nach Angaben des DST-Vizepräsidenten, Oberbürgermeister Burkhard Jung aus Leipzig, gilt Sport nicht als Pflichtaufgabe. Wenn in einer Kommune das Geld knapp wird, werde an dieser Stelle gerne mal gespart, sagte er gegenüber dem sozialdemokratischen Kommunalmagazin "DEMO". Ähnlich äußerte sich dort auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). "Statt wirklich zu modernisieren, wird aufgrund finanzieller Engpässe nur Flickschusterei betrieben." Unzählige Sport- und Turnhallen seien so marode, dass sie gesperrt werden müssten. Dasselbe gelte für Sportplätze und Funktionsgebäude.

Auch der DOSB fordert Unterstützung von Bund und Ländern zur Behebung des Sanierungs- und Investitionsstaus. Er ist aber der Auffassung, dass 1 Mrd. Euro jährlich nicht reichen werden. In den letzten zwei Jahren sind von Bund und Ländern lediglich 347 Mio. Euro zum Abbau des Sanierungs- und Investitionsstaus an Städte und Gemeinden geflossen. Sie stammen aus dem Bund-Länder-Programm "Investitionspakt Sportstätten". Das Geld kam insgesamt 398 städtebaulichen Maßnahmen im Bereich des Sports zugute.

cm/DST/Difu

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