Vibrationsplatten: Ferngesteuert mittels Infrarot-Signal

Die Wacker Neuson DPU110r punktet besonders durch die niedrigen Hand-Arm-Vibrationen. Foto: Wacker Neuson

Auch 2017 präsentiert sich Wacker Neuson auf der NordBau in Neumünster. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr die großen Vibrationsplatten, die vielseitig einsetzbaren Radlader sowie die emissionsfreien Lösungen der "zero emission-Serie".

Mit den deichselgeführten Großplatten DPU80, DPU90 und DPU110 sowie den ferngesteuerten Modellen DPU110r und DPU130r zeigt das Unternehmen die Zukunft der Bodenverdichtung. Die Platten, die auf einem Demogelände im Einsatz zu sehen sind, zeichnen sich durch ihre intuitive Bedienung und ihr robustes Design aus. Die handgeführten Vibrationsplatten verfügen über eine Deichselschnellabsenkung, die mittels Fußpedal einfach und schnell betätigt werden kann und so die Verdichtung auch unter Hindernissen oder im Verbau ermöglicht. Sie punkten besonders durch ihre niedrigen Hand-Arm-Vibrationen (HAV). Der gesetzlich vorgeschriebene Grenzwert von unter 2,5 m/s² wird bei allen deichselgeführten Großplatten deutlich unterschritten und zwar ohne Leistungsverlust. Die Bedienung der ferngesteuerten Modelle erfolgt mittels Infrarot-Signal. Bei Auftreten eines Hindernisses, das dem Bediener die Sicht auf sein Arbeitsgerät nimmt, wird die Verbindung zur Maschine unterbrochen und sie kommt zum Stillstand.

Dank starker Hydraulik mit vielen Optionen, diverser Motoren, Schnellwechselsystem und über 50 Anbauwerkzeugen ab Werk sind die zwölf Radladermodelle echte Alleskönner. Motorvarianten mit großer Leistung und hohem Drehmoment ermöglichen den zuverlässigen Betrieb von Anbauwerkzeugen mit hoher Hydraulikleistung wie beispielsweise Asphalt- oder Schneefräsen. Außerdem lassen sich alle Radlader mit einem vierten Steuerkreis ausstatten, wodurch zusätzliche Hydraulikfunktionen an den Anbauwerkzeugen angesteuert werden können. Die Radlader sind das ganze Jahr über sehr vielseitig einsetzbar und äußerst wirtschaftlich. Wird für einen speziellen Einsatz ein Anbauwerkzeug benötigt, kann es bei Bedarf auch zusammen mit der entsprechenden Maschine gemietet werden.

Durch die Einführung der neuen Akkugeneration im Frühjahr 2017 konnte die Laufzeit der beiden Akkustampfer AS30e und AS50e um 50 Prozent auf 45 Min. beziehungsweise 30 Min. gesteigert werden. Der Akku beider Geräte ist ohne Werkzeug abnehmbar, sodass der Bediener den entladenen Akku mit wenigen Handgriffen gegen einen geladenen austauschen kann. Kunden, die bereits einen Akkustampfer besitzen, können problemlos auf den neuen Akku umsteigen: Das Design, die Anschlüsse und die Bedienung sind unverändert, auch die Ladegeräte sind weiterhin verwendbar. Die Akkustampfer des Unternehmens wurden bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem für herausragende Leistung im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die BG Bau fördert die Akkustampfer zudem mit einer Arbeitsschutzprämie.

Stand: F-Nord-N115

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 09/2017 .

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