Gartenleben im Alter

von:

n Petra Hagen Hodgson

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)

Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen, Leiterin, Forschungsgruppe Grün und Gesundheit

Grüental, CH 8820 Wädenswil

Petra.Hodgson@zhaw.ch

Im Garten, über Gärten und das Gärtnern kommt man gut ins Gespräch. Gärten laden zu Kontakt und Begegnungen geradezu ein. In Gärten trifft man sich. An Gärten kann man sich erfreuen. Sie bieten sinnstiftende Aktivitäten und eröffnen Handlungsspielräume auch im Alter, vor allem wenn sie gemeinsam gepflegt und bewohnt werden. Freiräume von Wohnsiedlungen sind dazu bestens geeignet.

Seit Jahren wird uns die alternde Gesellschaft von Demographen mit immer neuen Statistiken belegt.¹ Medizinische Errungenschaften ermöglichen es uns, immer älter zu werden. Wir bleiben nicht nur länger gesund, auch die Lebenszufriedenheit ist dank weniger Beschwerden höher geworden.² Trotzdem, wenn vieles nach der Pensionierung nicht mehr zwingend erforderlich ist, die Beziehungsnetze aus dem Berufsleben schwinden und die Frage nach der eigenen Bedeutung für andere im Raum steht, mag etlichen Menschen das Leben als weniger bedeutungsvoll erscheinen und zu weniger Aktivität veranlassen. Arbeit hat im Leben jedes Menschen einen zentralen Stellenwert. Deshalb wird das Ende des Berufslebens zuweilen als sehr einschneidend erlebt, weil wesentliche Aufgaben wegfallen. Altern vollzieht sich zumeist langsam, im Verborgenen - häufig ohne, dass wir es bewusst merken. Erst kann man das eine nicht mehr so gut, dann fällt das andere etwas schwerer. Gerade im höheren Alter, wenn der Radius mit zunehmenden Mobilitätseinschränkungen kleiner wird, die Hilfe- und Pflegebedürftigkeit steigt, kann das zu Einsamkeit und Isolation führen.³ Auf jeden Fall gewinnt mit zunehmendem Alter das unmittelbare Wohnumfeld eine ungleich größere Bedeutung: die gewohnte Umgebung, vertraute Menschen und soziale Netze sind wichtige Konstanten und Orientierungspunkte. Vieles, was alte Menschen bedürfen, lässt sich nicht kaufen, ist nicht professionalisierbar: Achtung der Person, Vertrauen und Liebe.4 Neu ist die Erkenntnis, dass Alternsprozesse gestaltbar sind und zu einer neuen Dynamik des späteren Lebens führen können.5 Das heißt, die neue Lebenssituation kann durchaus auch befreiend wirken und neue Perspektiven eröffnen. Indes bleibt Zufriedenheit und Wohlbefinden wesentlich eine Frage von Eigenständigkeit und Selbstbestimmung, sozialer Anerkennung und vor allem mitmenschlicher Beziehung.6

In die Architekturdiskussion ist das Thema des Wohnens im Alter seit bald 20 Jahren eingegangen. Inzwischen gibt es ein breites Spektrum an neuen Alterswohnmodellen und Alterswohntypologien sowie ein großes funktionales Wissen bezüglich altersgerechter, hindernisfreier Planung und Grundrissgestaltung. Diese Erkenntnisse fließen längst auch in den allgemeinen Wohnungsbau mit ein. Der Beitrag von Freiräumen und Gärten für ein gesundes, selbstbestimmtes, erfülltes Leben bis ins hohe Alter hingegen ist in diesem Zusammenhang noch wenig untersucht. Dabei sind gerade Gärten hierzu bestens beschaffen.

Seit der Antike erscheinen Gärten in zahllosen Werken der Weltliteratur als Stätten des Dialogs, des Miteinanders, der Freundschaft.7 Viele Kunstwerke über die Jahrhunderte hinweg zeigen uns Szenen der Geselligkeit in der Natur und in Gärten. In Gärten lässt es sich gut feiern, gemeinsam den Abend verbringen. Gärten verlangen nach vielerlei nützlichen Tätigkeiten. Sie fordern Pflege, Sorgfalt, Bedachtheit und Verantwortung. Dafür schenken sie uns eine reiche Vielfalt an Formen, Farben, Strukturen und Düften. Gärten sind Orte der Zuflucht, der Ruhe und Erholung. Sie bieten nicht nur gesunde Nahrung sondern auch einfach nur die Freude am Beobachten des zyklischen Wechsels und Wandels der Natur durch die Jahreszeiten. Seit jeher gehört der Garten deshalb mit zu einem "guten Leben", dem Inhalt der Reflexion der Philosophie.8

Zahlreiche medizinisch-wissenschaftliche Studien seit den 1990er-Jahren belegen inzwischen die Bedeutung der Natur und des Gartens für das psychische und physische Wohlbefinden von uns Menschen und dies nicht nur, weil Gärten Bewegung und regenerativen Aufenthalt im Freien bieten und dem Leben täglichen Rhythmus und Struktur durch die anfallenden Tätigkeiten verleihen können.9 Die Forschungsgruppe Grün und Gesundheit (FGG+G) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat in diesem Zusammenhang für Europa führende Gartentherapie-Forschung10 hervorgebracht und untersucht heute insbesondere auch Wohnaußenräume auf ihren sozial-räumlichen, ästhetischen und gesundheitlichen Beitrag hin. Dabei wird von einem erweiterten Begriff von Lebensqualität ausgegangen. Basierend auf der WHO-Definition von 1948, bezieht dieser den Komplex der bio-psycho-sozialen Gesundheit sowie Erkenntnisse der Salutogenese¹¹ mit ein und beschreibt Gesundheit als Wechselbeziehung zwischen persönlich-subjektiven und umweltgebundenen gesundheitsfördernden und -belastenden Faktoren.¹² Bezeichnenderweise weisen neueste Studien nach, dass das Gärtnern seit Jahrzehnten unverändert zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen aller Altersstufen gehört.¹³

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Wenn Gärten im Stadtbild heute weniger sichtbar geworden sind, dann deshalb, weil die Gärten aus den städtischen Wohnsiedlungen in die Einfamilienhausquartiere in der Agglomeration ausgewandert sind, während Freiräume von Wohnsiedlungen seit den Konzepten der 1940er-Jahre der durchgrünten, aufgelockerten Stadt mit der Idee von fließenden Grünräumen keine Gärten mehr haben, sondern Wohnbauten bestenfalls in einer parkähnlichen Landschaft stehen. Ursprünglich war diese Art der Siedlungsentwicklung durchaus positiv besetzt. Es sollte ein Wohnen für alle in einer idealen Parklandschaft und einer "gesunden" Stadt möglich werden. Erholung in der freien Natur und die Schönheit der Natur sollten in einer poetisch gestimmten Welt auch in der Stadt erfahrbar werden. Nicht mehr gärtnern zu müssen, um sich zu versorgen, sondern das Gemüse und die Früchte bequem kaufen zu können, war für viele eine Errungenschaft. Doch die Idee, massenhaften Wohnungsbau in den Park zu stellen, führte zu Lösungen, die unserem heutigen Freizeitverhalten nicht entsprechen. Meist sind die großen Rasenflächen für ein Verweilen zu ausgestellt, da sie von allen Seiten her einsehbar sind. Es fehlt ihnen an Intimität, an Individualität, an räumlicher, wohnlicher Ausformung und ästhetischen Reizen. Man kann in ihnen nur wenig tun. Sie bieten kaum Orte, an denen man sich gern mit einem Buch zurückziehen oder an der Natur erfreuen mag. So sind gerade auch angesichts zunehmender baulicher Verdichtung parkähnliche Außenräume von Wohnsiedlungen immer mehr zu Resträumen und bloßen Durchgangsorten beziehungsweise mehr oder weniger repräsentativem Abstandsgrün geschrumpft, weil sie sich gut als Bauland eignen.14

Forschungsprojekt "Grünräume für die zweite Lebenshälfte"

Ausgehend von diesem Wissen und durch die Möglichkeit, ein im Entstehen befindliches Alterswohnprojekt (Bodan 44+ in Kreuzlingen am Bodensee), bei dem der Garten explizit eine Bedeutung für das Wohnen im Alter haben sollte, von Anfang an mitbegleiten und vollständig dokumentieren zu können, ist die Idee zum Projekt "Grünräume für die zweite Lebenshälfte - Förderung von Lebensqualität und Gesundheit durch neue Grünraumqualitäten von Wohnsituationen älterer Menschen in der deutschen Schweiz"15 entstanden. Entsprechend der leitenden Hypothese, dass entsprechend geplante und gemeinsam genutzte Außenräume zu wesentlich mehr Lebensqualität, zu einer selbständigen, gesunden und sinnerfüllten Gestaltung der zweiten Lebenshälfte bis weit ins hohe Alter beitragen, lauteten wesentliche Fragen zu Projektbeginn: Was bedeutet ein Garten heute für ältere Menschen? Was kann er älteren Menschen bieten, wenn er gemeinsam gestaltet, genutzt und bewirtschaftet wird? Spielt ein als Garten gestalteter, gemeinsam genutzter Wohnaußenraum überhaupt eine Rolle für bessere Nachbarschaft, Miteinander, Kommunikation, sowie für die physische und psychische Gesundheit? Welchen Anforderungen muss er standhalten, wie muss er gestaltet sein, welche ökologischen Qualitäten lassen sich über eine Teilhabe am Grün stärken und vor allem, was braucht es, damit er längerfristig auch gemeinsam genutzt und bewirtschaftet wird und wie sieht eine Ästhetik aus, die von einer Gruppe gemeinsam entwickelt und getragen wird?

Das Interesse im Forschungsprojekt galt deshalb vor allem der Perspektive der Nutzer, insbesondere den komplexen sozialen Prozessen, die für die Idee, den Entwurf, die Planung, die Realisierung und die Bewirtschaftung eines gemeinsam angeeigneten Außenraums sinnvoll sind und langfristig tragen. Um die komplexen Fragen unter dem Blickwinkel der Lebensqualität beantworten zu können, wurde mehrperspektivisch und interdisziplinär vorgegangen. Als theoretisches Untersuchungsmodell bot sich vor allem Rainer Maderthaners Modell umweltbezogener Nutzungsbedürfnisse (Regeneration, Privatheit, Sicherheit, Funktionalität, Ordnung, Kommunikation, Aneignung, Partizipation, Ästhetik und Kreativität), die für alle Menschen gelten, an16 - getragen von der Hypothese, dass sich von diesen Bedürfnissen einige mit dem Alter verstärken und akzentuieren, weil älteren Menschen zum einen mehr Zeit zur Verfügung steht und zum anderen der Wirkungskreis zunehmend mehr auf das unmittelbare Wohnumfeld gerichtet ist. Das Analyseraster und die Methodik wurde am Kreuzlinger Fallbeispiel Bodan 44+ entwickelt, weil hier die entsprechende Prozessdokumentation vollständig vorlag. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden anhand der Analyse von sechs weiteren exemplarischen Beispielen analysiert und ausgewertet, die so ausgewählt wurden, dass eine möglichst breite Bandbreite an Wohnsituationen älterer Menschen abgedeckt war - bis hin zur ganz normalen Genossenschaftssiedlung. Die Porträts der sieben Siedlungen sind in einem Hochparterre-Themenheft nachlesbar, Theorie, Methodik und die Auswertungen der Interviews im Projektbericht.17

Kern der Untersuchung waren 28 Leitfadeninterviews, um Wohn- und Lebenssituationen, Nutzungen und Bedeutung des Grünraums zu verstehen. Hinzu kamen mehr als 20 schon früher durchgeführte Interviews in einer der Fallstudien. Für die Interviews wurde ein Leitfaden mit 15 Themenkreisen entworfen. Er startete mit einem biografischen Einstieg und ging schrittweise zur Erkundung des Gartens über. Interessiert haben die Prozesse, die zur jeweiligen Gartensituation geführt haben, die aktuellen Nutzungen, Fragen zu ästhetischen Vorlieben, zum Garten als Quelle von Gesundheit, nachbarschaftlichem Miteinander und Lebensqualität, aber auch zu Konflikten und Auseinandersetzungen rund um den Garten. Aus den Erkenntnissen des Projektes ist eine Gartenbox entstanden, die in 66 Schritten mit 16 praktischen Arbeitsblättern durch den gesamten Prozess hindurchführt, wie ein gemeinsam gestalteter und bewohnter Garten entsteht, gemeinsam bewirtschaftet und bewohnt werden kann. Diese Gartenbox ist inzwischen überarbeitet als Buch erhältlich.18 Das Buch ist als Lese- und Handbuch konzipiert, um alternden Menschen Handlungsspielräume aufzuzeigen, nicht als Rezeptbuch, wie zu gärtnern sei.

Schönheit berührt

Weil aus den zahlreichen Gesprächen mit Bewohnerinnen und Bewohnern immer wieder hervortrat, wie viel Bedeutung die Ästhetik für uns Menschen hat, findet sich im Buch auch ein längerer theoriegeleiteter Exkurs über Schönheit, in dem der Frage nachgegangen wird, was es heißt, Schönheit gemeinsam hervorzubringen. Fragt man die Menschen nach ihren ästhetischen Präferenzen, wissen die meisten nur mittelbar zu antworten. Der gemeinsame, übergeordnete Nenner lässt sich am besten mit "Ordnung und Laissez-Faire" oder mit "geordneter Wildnis" beschreiben, wie es eine ältere Dame aus der Genossenschaftssiedlung Pestalozzi in Muttenz nannte. Alle verbinden mit einem "in der Natur sein", mit alten Bäumen, vielen Blumen, Blütensträuchern und Blumenwiesen, mit Wasser und Blütendüften, mit dem Rascheln der Blätter im Wind, mit Eidechsen auf heißen Mauern im Garten, eine positive Befindlichkeit im Sinne Gernot Böhmes "ökologischer Naturästhetik"19 - was nicht wirklich erstaunt.

Reiche Naturerfahrungen bekommen gerade im Alter, wenn die Gebrechen zunehmen, eine besondere Bedeutung - zur eigenen Kontemplation, aber auch als geteilte Erfahrung: "Die allernächste Umgebung ist eigentlich das Allerwichtigste überhaupt", stellte einer der Kreuzlinger Bewohner fest, dessen Lebenswelt sich krankheitsbedingt für längere Zeit auf Wohnung und Garten beschränkt hatte. Er erklärte: "Man sieht die kleinsten Sachen, jedes Fleckchen Schnee, jeden Wurm, jeden Vogel … " Auch die muntere Neunzigjährige aus der Siedlungsgenossenschaft Eigengrund in Dietikon, die ihre Wohnung nicht mehr alleine verlassen kann, beschrieb diese Freude an der Naturbetrachtung, wenn sie von der Blumenwiese erzählte, die sie von ihrem Fenster aus sehen kann und die sie an gemeinsame Streifzüge durch Wiesen und Wälder mit ihrem verstorbenen Mann erinnert.

Nicht anders geht es den Bewohnern im Alterswohnprojekt in Kloten, wo ein über achtzigjähriger Mann jedes Jahr ein Blumenfeld sät, das alle im Haus erfreut. Jahr für Jahr pflückt und bindet er Sträuße, trägt sie zum Grab seiner Frau und verteilt sie im Haus, dass auch die anderen ihren Verstorbenen Blumen bringen oder sich selber an den bunten Blumen erfreuen können. In den vielen, gesammelten Beispielen klingt neben der menschlichen Verbundenheit eindeutig der Zusammenhang zwischen der Erfahrung des Naturschönen und eines glückenden Lebens an, die Martin Seel in seinem Traktat "Ästhetik der Natur"20 hergestellt hat. Seel hat bekanntlich aufgezeigt, dass die Natur als notwendig "korrespondierender Ort"²¹ zum Leben jedes einzelnen Menschen gehört, wobei er auf den seit der Antike formulierten Zusammenhang von dem Schönen und dem Guten zurückgreift, also ethische Aspekte der Erfahrung des Naturschönen einbezieht. Schon weil wir direkt mit der Natur verbunden sind, sie immer auch ein Bestandteil unseres Lebens ist, wir Teil ihrer sind, darf und kann sie für uns gar nicht bedeutungslos sein. Für die Gestaltung eines Gartens indes gibt es viele Möglichkeitsbilder - auch dann, wenn sie zur dringlichen Forderung nach Erhalt der biologischen Vielfalt mit standortgerechten Pflanzen beitragen.

Ein Garten für alle - Das Pilotprojekt in Kreuzlingen

Das Alterswohnprojekt Bodan 44+ in Kreuzlingen hatten ursprünglich drei befreundete Paare initiiert. Der verwilderte Garten einer ehemaligen Rechtsanwaltsvilla bot sich für eine Nachverdichtung mit einem Neubau an. Heute besteht das Projekt aus neun altersgerechten Wohneinheiten für 15 Bewohnerinnen und Bewohner. Der erste wesentliche Entscheid in Bezug auf den Außenraum, bestand darin, den Neubau so zu platzieren, dass überhaupt möglichst viel nutz- und gestaltbarer Gartenraum übrigbleibt. Das war eine gemeinsame Entscheidung der Eigentümer. Als zum Teil ehemalige Bewohner einer größeren selbstverwalteten Genossenschaft an Aushandlungsprozesse gewöhnt, wurde den Beteiligten bald klar, dass es neben der Baukommission auch eine Gartenkommission braucht - wenngleich der Zeitpunkt für manche Entscheide bereits zu spät war, wie sich im Nachhinein herausstellte.

Die Gartengruppe holte die unterschiedlichen Vorstellungen in Bezug auf die Gartengestaltung ab. Diese reichten weit und blieben ohne eindeutige Präferenzen - sei es für einen weitmöglichsten Erhalt des bestehenden Gartens allein schon aus ökologischen Gründen, über das Anlegen eines Nutzgartens bis hin zu einem durchgestalteten Garten als ästhetisches Objekt. Der Konsens wurde über einen mehrstufigen, demokratischen Prozess gefunden, musste immer wieder von Neuem erarbeitet werden. So haben sich die Beteiligten durch den Prozess bis hin zur eigentlichen Gartenpflege hindurchgetastet - mit eindeutigem sozialem Gewinn. Bodan 44+ hat gezeigt: Gemeinsam ein Gartenprojekt zu unternehmen bietet unendlichen Gesprächsstoff, Teilhabe und Austausch, erfordert aber auch Auseinandersetzung, Konfliktbewältigung und Toleranz.

Ein Bewohner äußerte denn auch, dass über den Garten am meisten diskutiert worden sei. Wenn die Diskussionen unter dem Motto des gemeinsamen Ziels stehen - das zeigt das Kreuzlinger Beispiel - verbindet das, schafft zwischenmenschliche Beziehung und Identifikation mit dem Ort. Man teilt die Verantwortung - bis hin zum Gießen der Pflanzen, wenn der eine in Urlaub ist oder aus körperlicher Verfassung nicht kann. Mit der Zeit, sagen die Bewohner heute, ist der Prozess einfacher geworden, sie haben Vertrauen in den anderen gewonnen, verlassen sich mehr aufeinander, die Abläufe sind selbstverständlicher geworden. Dies hat fünf Jahre seit Inbetriebnahme des Gartens gebraucht. In abgeänderter Form lassen sich solche Prozesse durchaus auch in genossenschaftlichen Wohnsiedlungen durchführen.

Italienische Garteninitiative im unwirtlichen Wohnaußenraum

Gewissermaßen am anderen Ende des breiten Spektrums an Möglichkeiten von gemeinsam gestalteten Wohnaußenräumen im Alter befindet sich die untersuchte Siedlung Hirzenbach der Bau- und Holz-Wohnbaugenossenschaft Bahoge in Zürich-Schwamendingen. Dort hat sich eine Gruppe von Italienern vor rund 30 Jahren zusammengetan und sich den unwirtlichen Außenraum ihrer Wohnsiedlung schrittweise angeeignet. Zuerst haben zwei Familien zusammen im Freien gegrillt, andere sind dazu gekommen, später haben sie gemeinsam eine mit Wein berankte Pergola erstellt, diese anschließend bedacht, damit die Gartenbewohner auch im Regen draußen zusammen sitzen bleiben können. Sie haben selber einen Grillofen gebaut, einen Kirschbaum gepflanzt, andere Bäume gefällt und Gemüsebeete angelegt. Bis heute treffen sie sich - inzwischen längst pensioniert - spontan, ohne Struktur, bei schönem Wetter zusammengetrommelt per Telefon. Jeder bringt zum Essen mit, was in der Küche gerade vorhanden ist. Heute, nach der Renovation der Häuser und der bevorstehenden Umgestaltung des Außenraumes soll das wohnliche Gartenzimmer mit der Pergola erhalten bleiben, "damit das, was ein bisschen lebt, bestehen bleibt"²², sagt der Geschäftsführer der Bahoge.

Diese muntere Italienergruppe kommt aus einem kulturellen Hintergrund, der solche Geselligkeit und spontane Organisation erleichtert. Zugleich haben die Beteiligten berufliche Affinitäten, zumindest vergleichbare Lebenszusammenhänge - genauso wie die Bewohner der Kreuzlinger Wohnsituation. Während es in Kreuzlingen am Anfang schon wegen des wesentlich anspruchsvolleren Gartenprojektes ganz klar eine eindeutige Struktur für das Miteinander brauchte, ist die Bereitschaft bei den Italienern in ihrer kulturellen Tradition angelegt. Miteinander kann nicht von oben diktiert werden, gewisse Strukturen können jedoch als Katalysator wirken - auch unter den Kulturen, wie ein anderes genossenschaftliches Projekt, das untersucht wurde, gezeigt hat.

Wesentlich ist, dass für Menschen der (Spiel-)Raum vorhanden ist, sich ausdrücken und miteinander verbinden zu können. Tatsächlich war die einzige Bedingung der Bahoge: ihr könnt alles machen, solange immer alle aus der Genossenschaft teilnehmen dürfen, niemand ausgeschlossen wird und solange ihr für Ordnung und Sauberkeit sorgt. Das hat all die Jahre gehalten. Heute, im Alter, kommt es ihnen zugute. Selbst Bewohner, die inzwischen näher zu den Enkeln in andere Quartiere der Zürcher Agglomeration gezogen sind kommen weiterhin zum gemeinsamen, spontanen Essen in die Pergola, weil sie sich hier - über den Garten - mit den anderen befreundet und beheimatet haben.

Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der qualitativen Studie kurz zusammengefasst

Zwar will sicher nicht jeder gärtnern und gerade alte Menschen bringen aufgrund von Erfahrungen aus und nach dem letzten Weltkrieg, als Gärtnern noch mit notwendigem, lebenserhaltendem Gemüseanbau verbunden war, keineswegs nur positive Erlebnisse mit. Es wurden deshalb fünf Typen von Gartenbewohnern definiert, die von Erfahrenen und aktiv Bleibenden bis hin zu Uninteressierten reichen.²³ Das große Potential an Wissen und Erfahrung, das Etliche von ihnen mitbringen und in den Wohnsituationen schlummert, ist noch gar nicht erkannt. Zusammenfassend lassen sich grundsätzlich fünf Aspekte des Begriffs Lebensqualität zu einem Gesamtbild zusammenfassen:

  • Gemeinschaftlichkeit. Zahlreiche Äußerungen der Bewohner deuten auf einen ganz offensichtlich hohen Gewinn an sozialem Miteinander durch eine gemeinsame Gartennutzung und gemeinsame Gartenaktivitäten hin. In praktisch allen der sieben Fallbeispiele werden Früchte aus dem Garten miteinander geteilt, Gartenerfahrungen ausgetauscht, gemeinsame Feste gefeiert oder gegenseitige Hilfestellungen beim Gärtnern geleistet, wenn es nötig ist. Es ließ sich beobachten, dass für den Grad des Miteinanders der Grad an Mitbestimmung und an Möglichkeit, sich im Grünraum einzurichten wichtig ist. Das Schwamendinger Beispiel zeigt das exemplarisch. Weiterhin konnte ermittelt werden, dass die konkrete Gestaltung eines Grünraums wesentlich dazu beitragen kann, ein Miteinander zu ermöglichen und positiv zu beeinflussen. So ist die Einrichtung von Pflanzbeeten in der untersuchten Siedlung Glanzenberg in Dietikon beispielsweise zu einem bestimmenden Element für Kontakte und Miteinander geworden. Letztendlich hängt es aber von den Menschen selber ab, ob sie ein Miteinander suchen und gestalten. Wichtig scheint das Moment von Freiwilligkeit und auch, dass zufällig etwas entstehen kann und darf und es dafür den physischen Raum gibt.
  • Identität und Identifikation. Verschiedenste Äußerungen aus den Interviews zeigen Stolz und Freude an gärtnerischen Tätigkeiten, an ihren Produkten oder an gemeinsamen Aktivitäten im Außenraum. Stellvertretend sei hier von einem Bewohner berichtet, der erst im Pensionsalter das Kochen erlernt hat und dazu die Kräuter aus dem gemeinsamen Garten verwendet. Kompetenten Rat holt er sich bei der Gartenverantwortlichen aus der Gartengruppe. Solche Gelegenheiten, von anderen zu lernen, neue Kompetenzen aufzubauen oder eigenes Wissen sich einerseits zu erhalten und andererseits weiterzugeben scheint der Nährboden für Zufriedenheit, Zugehörigkeit und Identifikation. Indirekt erfährt man über die Erzählungen, dass Erinnerungen und Erlebnisse aus früherer Zeit in den Grünräumen mitschwingen, aktiviert und mitunter zum Ausdruck kommen können. Ein Beispiel dazu wurde bereits erwähnt. Andernorts sind Sträucher eingepflanzt worden, die aus der alten Wohnsituation mitgebracht wurden.
  • Gesundheit. Die Interviews offenbaren eine ganze Reihe von Hinweisen, dass das Thema der Gesundheit für viele eine wichtige Rolle spielt. Für einzelne Stimmen stellen der Aufenthalt im Freien vor der Haustüre und die Betätigung im Garten sogar ganz bewusst eine Möglichkeit zur Bewegung und Ertüchtigung dar. So ist in einem der Fallbeispiele ein extra für solche Zwecke angeschaffter Handrasenmäher anzutreffen oder es werden morgendliche Gartenrundgänge angetreten und gemeinsames Tai-Chi durchgeführt. Nicht alle gärtnerischen Tätigkeiten bereiten immer Freude, im Gegenteil, Gartenarbeit kann ziemlich mühsam sein. Wenn man sie teilen kann, erleben kann, dass sie auch für andere Mühe bereitet, lastet sie weniger schwer.
  • Naturerlebnis. Zwar gibt es in den Aussagen der Bewohner Unterschiede in der Präferenz, wie "wild" beziehungsweise standortgerecht und pflegeextensiv ein Garten oder Grünraum gestaltet und bewirtschaftet werden soll. Doch die meisten belegen, dass zu architektonisch angelegte Gärten weniger zusagen. Ein reiches Naturerlebnis wird von allen grundsätzlich sehr geschätzt - selbst wenn es nur noch aus dem Fenster heraus genossen werden kann, weil der physische Zustand einen Gang in den Garten nicht mehr zulässt. Wenn ein Garten gemeinsam entworfen, angelegt und gepflegt wird müssen unterschiedliche ästhetische Vorstellungen, Erinnerungen und Empfindungen in Einklang gebracht werden oder sie müssen sich annähern oder koexistieren können. Vor allem muss man sich einigen, wie geordnet es im Garten aussehen soll und wie viel Raum man der Improvisation einräumen will. Das Bild des Gartens ist damit Ausdruck einer gemeinsamen Bemühung, eines gemeinsamen Tolerierens, eines sich gegenseitigen Animierens und Verständigens für ein gemeinsames ästhetisches Werk. In diesem Sinne geteilte Gärten verlangen nach einem neuen ästhetischen Bewusstsein, das die Bereitschaft zum Experiment einschließt. Die Gestalt gewordenen Differenzen schaffen ureigene Atmosphären für den Ort.
  • Selbstbestimmung und Langsamkeit. Wenn das Hecken oder Rosen schneiden ein paar Stunden länger dauert, spielt das nach den Aussagen aus den Fallbeispielen keine Rolle. Es zählt nur noch der eigene Takt und der Takt der Natur. Das Gedeihen von Pflanzen braucht Zeit und Geduld. Wenn Effizienz im Alter aber keine Rolle mehr spielt, kann man sich über kleine Schritte im Garten freuen. Bedeutet das nicht auch in Einklang mit sich selber kommen und entspricht dies nicht dem Lebensalter?

Als Orte, an denen sich Menschen gerne aufhalten, können als vielgestaltige, räumlich fein differenzierte Gärten konzipierte Wohnaußenräume zu einem tätigen, erfüllten, beziehungsreichen Leben bis weit ins hohe Alter beitragen. Mehrheitlich werden in den heutigen Freiraumplanungen die Ergebnisse des Projektes zu wenig berücksichtigt - einschließlich dem Mitdenken von Möglichkeiten der Aneignung. Nach wie vor wird das Verhältnis von Aufwand und Ertrag mit möglichst geringen Pflegekosten zu hoch gewichtet. Darüber wird vergessen, dass ältere Menschen heute - wie nie zuvor - Zeit und auch Geld haben, die manche gern in einen Garten investieren würden, wenn sie nicht alleine die Verantwortung dafür hätten. Zugleich: Beziehungen von Haus und Garten sowie Grundkenntnisse der Pflanzenverwendung wurden noch bis mindestens Ende der 1940er-Jahre an Architekturschulen gelehrt.24

Heute ist hier vertieftes Wissen nicht mehr vorauszusetzen, sodass architektonische Setzungen allzu häufig sinnvolle Bezüge von vorne herein verunmöglichen, die im Nachhinein nur noch schwer korrigierbar sind. Zu viele Investoren und Liegenschaftsbesitzer aller Art verkennen immer noch das tief in uns Menschen verankerte kulturelle Bewusstsein um die Bedeutung des Gartens und damit den nicht direkt messbaren Mehrwert von Grünräumen und Gärten. Auch identitäts- und identifikationsstiftende Leistungen, die weit über das eigentliche Grundstück hinausstrahlen, weil sie das Stadtbild mitprägen, werden in unserer ökonomistisch ausgerichteten Welt zu wenig in Betracht gezogen. Hier braucht es, dass qualitative, sozial-räumliche und ästhetisch begründete Überlegungen, die sich pekuniär nur bedingt bemessen lassen, gesamtgesellschaftlich wieder mehr Gewicht erhalten. Zugleich lassen sie sich bestens mit ökologischen Notwendigkeiten verknüpfen.

Quellen:

1 vgl. François Höpflinger: Traditionelles und neues Wohnen im Alter. Age Report I, Zürich 2004; François Höpflinger: Einblicke und Ausblicke zum Wohnen im Alter. Age Report, II, Zürich 2009; François Höpflinger, Joris Van Wezemael (Hrsg.): Wohnen im höheren Lebensalter. Grundlagen und Trends. Age Report III, Zürich 2014.

2 Andreas Kruse: Chancen und Grenzen der Selbstverantwortung im Alter. In: Wege zum Menschen. Heft 5, September/Oktober 2007, S. 421- 446, hier S. 422. Die durchschnittliche Lebenserwartung im Alter von 65
Jahren hat von 1981 bis 2010 um rund 19 Jahre bei den Männern und um rund 22 Jahre bei den Frauen zugenommen (BFS: ESPOP, BEVNAT).

3 vgl. Andreas Kruse: Chancen und Grenzen der Selbstverantwortung im Alter. In: Wege zum Menschen. Heft 5, September/Oktober 2007, S. 421– 446, S. 433.

4 vgl. Walter Siebel: Ist die europäische Stadt ein zukunftsfähiges Modell? Vortrag am Winterthur Urban Forum, Winterthur, 27.November 2014.

5 François Höpflinger, Joris Van Wezemael (Hrsg.): Wohnen im höheren Lebensalter. Grundlagen und Trends. Age Report III, Seismo, Zürich 2014, S. 15.

6 Zürcher Frauenzentrale, Age Stiftung (Hrsg.): Älter werden und autonom wohnen. Ein Leitfaden für Frauen, Gemeinden und Liegenschaftsverwaltungen. Zürich 2013; vgl. Matthias Mettner, Joseph Jung (Hrsg.): Das
eigene Leben – jemand sein dürfen, statt etwas sein müssen. Denkschrift für Daniel Hell. NZZ Verlag, Zürich 2015.

7 Robert Harrison: Gärten. Ein Versuch über das Wesen der Menschen. Hanser Verlag, München 2010 (Originalausgabe: Gardens. An Essay on the Human Condition. Chicago, London 2008).

8 David E. Cooper: A Philosophy of Gardens. Clarendon Press, Oxford 2006.

9 Vgl. u. a. Rahel Kaplan, Stephen Kaplan: The Experience of Nature: A Psychological Perspective. Cambridge University Press, New York 1989; Stephen Kaplan: The restorative Benefits of Nature – Towards an integrative Framework. In: Journal of Environmental Psychology 15, S. 169–182; Andrea Abnraham et. al.: Landschaft und Gesundheit. Das Potential einer Verbindung zweier Konzepte. Universität Bern, Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Abteilung Gesundheitsforschung, April 2007; Nicole Bauer; Dörte Martens: Die Bedeutung der Landschaft für die menschliche Gesundheit. Ergebnisse neuster Untersuchungen der WSL. Landschaftsqualität. Konzepte, Indikatoren und Datengrundlagen. Forum für Wissen 2010, S.43–51.

10 Vgl. Schneiter-Ulmann, Renata; Föhn, Martina & Dietrich, Christina (Hrsg.): Lehrbuch Gartentherapie. Huber Verlag, Bern 2010; Martina Föhn, Christina Dietrich (Hrsg.): Garten und Demenz. Gestaltung und Nutzung von Außenanlagen für Menschen mit Demenz. Huber Verlag, Bern 2013.

11 Aaron Antonovsky: Health, stress and coping. Jossey-Bass, San Francisco 1979; Hans Wydler, Petra Kolip, Thomas Abel (Hrsg.) Salutogenese und Kohärenzgefühl – Grundlagen, Empirie und Praxis eines gesundheitswissenschaftlichen Konzeptes. Juventa, Weinheim 2000.

12 Rudolf Häberli, Rahel Gessler, Walter Grossenbacher-Mansuy, Daniel Lehmann Pollheimer: Vision Lebensqualität. Nachhaltige Entwicklung - Ökologisch notwendig, wirtschaftlich klug, gesellschaftlich möglich.
Synthesebericht des Schwerpunktprogramms Umwelt Schweiz. vdf-Verlag, Zürich 2002.

13 François Höpflinger im Gespräch mit Joelle Zimmerli und Petra Hagen Hodgson: Auf gute Nachbarschaft. In: Hochparterre, Köbi Gantenbein und ZHAW (Hrsg.); Petra Hagen Hodgson und Peter Eberhard (Hauptautoren, Konzeption, Redaktion): Gemeinsames Gärtnern im Alter. Das Forschungsprojekt „Grünräume für die zweite Lebenshälfte“ der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil. Themenheft Hochparterre März, Zürich 2016, S. 26–27.

14 Vgl. Johannes Stoffler: In die Enge getrieben. In: Hochparterre 4, 2012; Petra Hagen Hodgson, Peter Eberhard: Stiefkind Freiraum. Von Diversität und geordneter Unordnung. In: Werk, Bauen + Wohnen 10, 2015, S. 27.

15 Vgl. Hochparterre, Köbi Gantenbein und ZHAW (Hrsg.); Petra Hagen Hodgson und Peter Eberhard (Hauptautoren, Konzeption, Redaktion): Gemeinsames Gärtnern im Alter. Das Forschungsprojekt „Grünräume für die zweite Lebenshälfte“ der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil. Themenheft Hochparterre März, Zürich 2016 Hochparterre; vgl.
https://www.zhaw.ch/de/lsfm/institute-zentren/iunr/ecosystems-and-biodiversity/gruen-und-gesundheit/www.zhaw.ch/de/lsfm/institute-zentren/iunr/ecosystems-and-biodiversity/gruen-und-gesundheit/

16 Rainer Maderthaner: Wohlbefinden, Lebensqualität und Umwelt. In: Ise Kryspin-Exner, Brigitte Lueger-Schuster, German Weber (Hrsg.): Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie – Postgraduelle Aus- und Weiterbildung. WUV/Universitätsverlag, Wien 1998, S. 483–508; Rainer Maderthaner: Soziale Faktoren urbaner Lebensqualität. In: Alexander Keul (Hrsg.): Wohlbefinden in der Stadt. Psychologie Verlags Union, Weinheim 1995, S. 172–197, hier S. 173.

17 vgl.
https://www.zhaw.ch/de/lsfm/institute-zentren/iunr/ecosystems-and-biodiversity/gruen-und-gesundheit/www.zhaw.ch/de/lsfm/institute-zentren/iunr/ecosystems-and-biodiversity/gruen-und-gesundheit/

18 Petra Hagen Hodgson, Peter Eberhard: Gartenleben im Alter. 66 Schritte zu einem gestalteten und bewohnten Garten. Haupt Verlag, Bern 2018.

19 Gernot Böhme: Für eine ökologische Naturästhetik. Frankfurt am Main 1989; Paul Liessmann: Schönheit. Facultas Verlag, Wien 2009, S.73.

20 Martin Seel: Eine Ästhetik der Natur. Surhkamp Verlag, Frankfurt am Main 1991.

21 Seel: Op. cit., S. 89.

22 Marco Stella, Geschäftsführer der Wohnbaugenossenschaft Bahoge im Gespräch mit der Autorin am 29.8.2019.

23 Petra Hagen Hodgson, Peter Eberhard: Gartenleben im Alter. Op. cit., S. 167

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