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Hamburg: Eine Parklandschaft am südlichen Stadteingang

Natur und Brückenlandschaft: So soll der künftige Billepark in Hamburg aussehen. Grafik: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg

Hamburgs südlicher Stadteingang an den Elbbrücken bietet einen spektakulären Blick auf die Elbphilharmonie, wirkt aber zugleich vernachlässigt und unwirtlich. Nun hat die Hamburger Landesregierung einen Rahmenplan vorgelegt, um das 80 ha großen Areal rund um die Eisenbahn- und Autobahnbrücken im Laufe der kommenden 20 Jahre zu verbessern. Das Konzept stammt vom Architekturbüro gmp International (Hamburg) und den Landschaftsarchitekturbüros WES (Hamburg) und Hager Partner (Zürich).

Der Rahmenplan sieht eine Parklandschaft vor, die sich schrittweise von der Norderelbe bis zur Bille entwickelt. Bisher sind die Ufer an vielen Stellen noch unzugänglich. Öffentliche Wege am Wasser und Grünräume mit unterschiedlichen Freizeitangeboten sollen Abhilfe schaffen. So ist ein durchgehender Weg vom Hochwasserbassin in Hammerbrook bis zur Brandshofer Schleuse im südlichen Rothenburgsort vorgesehen, der teilweise auch über Stege auf dem Wasser geführt wird. Neu geschaffen wird der Billepark an der Billemündung. Die 16,7 ha große Grünfläche soll eine "raue Idylle" charakterisieren: Dort treffen die Natur der Bille, Industrieanlagen mit nostalgischem Charme und die herbe Brückenlandschaft aufeinander. Neue Sport-, Freizeit- und Nutzungsmöglichkeiten sollen den Ort nach und nach beleben. Geeignete Bereiche der Freifläche werden als Sportfelder umgesetzt. Der Flussraum der Bille wird so weit wie möglich zugänglich gemacht.

An der Norderelbe entsteht der Deichpark Veddeler Balkon. Er soll ein grüner Treffpunkt für die Nachbarschaften werden. Das nördlich eines Deichs gelegene Gelände mit seiner durch die Tideelbe bestimmten Atmosphäre, soll durch Stege erlebbar werden, die in die Natur eingebettet sind.

Der Rahmenplan sieht außerdem vor, die bauliche Neufassung der Straßenräume durch eine umfassende Begrünung mit Straßenbäumen zu ergänzen. Die Billhorner Brückenstraße soll als mehrreihige Allee ausgebaut und so zur Grünen Magistrale werden. Auch der Billhorner Röhrendamm wird beidseitig Baumreihen erhalten. Der vorhandene gewachsene Baumbestand im Planungsbereich soll nach Möglichkeit erhalten bleiben. cm/Behörde für

Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 01/2022 .

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