Menübasiertes Steuerungssystem für Beregnungsanlagen

Die Steuerung des Gerätes erfolgt über die intuitive Bedienoberfläche. Während der Hauseigentümer ein Basismenü bedient, kann der Fachmann die Beregnungsanlage in einem weiterführenden Menü programmieren. Foto: Toro

Die Anforderungen an die Gestaltung von privaten Hausgärten sind hoch. Neben der Kreativität sind dabei auch moderne technische Lösungen gefragt, die den Pflegeaufwand im Rahmen halten. Hierfür hat Toro ein menübasiertes Steuerungssystem für Beregnungsanlagen entwickelt, das mit intuitiver Nutzeroberfläche alle Funktionen bietet, die für eine professionelle Bewässerung benötigt werden.

Die Installation des Steuerungssystems Toro Evolution beinhaltet mindestens vier Anschlüsse, kann aber um 4er- oder 12er-Module erweitert werden, sodass insgesamt bis zu 16 Stationen über ein Gerät kontrolliert werden können. Über das Profi-Menü erhält man Zugang zu einer ganzen Reihe von Steuerungsoptionen. Hier kann der optimale Wasserbedarf unter Berücksichtigung von sämtlichen Parametern wie Pflanzenarten, Gelände- und Bodenbeschaffenheit, Wachstumsstatus und Wachstumsplanung der Pflanzen anpasst werden. Diese Programmierung kann flexibel und bequem im Betrieb am eigenen PC vorgenommen werden. Beim Kunden müssen die Daten dann nur noch kurz per USB-Stick auf das Steuerungsgerät überspielt oder die Programmierung per E-Mail an den Kunden übertragen werden, damit dieser sie überspielt. Das spart wertvolle Zeit vor Ort.

Dem Kunden kann der GaLaBauer ein Gerät mit einfacher und intuitiver Anwendung bieten, denn für den Laien wurde eigens ein Basismenü konzipiert. Über Schnelltasten können hier Funktionen wie Ein- und Ausschalten der Beregnung oder temporäre Anpassung der Wassermenge gesteuert geregelt werden, auf Wunsch auch per Fernbedienung.

Die programmierbare Dosierung der Wassermenge und die Möglichkeit der manuellen Steuerung sorgt für eine deutliche Einsparung - zugunsten der Umwelt und bei der Abrechnung des Gartenbesitzers. Zusätzliche Optimierungspotenziale ergeben sich durch die Einbindung von drahtlosen Wetter- und Bodensensoren. Ein kleiner Wettersensor, der beispielsweise unauffällig an der Dachrinne angebracht werden kann, kommuniziert hierzu alle zehn Minuten mit dem Controller, der etwa bei Regenwetter die programmierte Bewässerung aussetzt. Die nur zwei Zentimeter flachen Bodensensoren mit 120 m Reichweite werden in die Erde gesteckt und melden, ebenfalls über Funk, dem Controller die aktuelle Bodenfeuchte. Bei einem festgelegten Prozentsatz der möglichen Durchfeuchtung stoppt das Gerät dann die Beregnung.

Darüber hinaus kann das System um Zusatzfunktionen außerhalb der direkten Bewässerung von Grünflächen erweitert werden, wie etwa um die Steuerung einer Niederspannung-Beleuchtungsanlage, von Brunnen und Wasserspielen oder Wasserpumpen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 05/2014 .

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