Nachrichten und Aktuelles

Kommunales Defizit von 7,5 Milliarden Euro erwartet

Coronavirus Deutscher Städtetag
Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, appellierte an Bund und Länder, die fehlenden Gewerbesteuereinnahmen auszugleichen. Foto: Laurence Chaperon

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, erwartet für das laufende Jahr Einnahme-Einbußen der Kommunen bei der Gewerbesteuer von mindestens 7,5 Milliarden Euro. In den kommenden vier Jahren zusammengenommen drohten sogar Defizite für die Kommunen in Höhe von 35 Milliarden Euro, sagte er gegenüber der "Rheinischen Post". Durch den Lockdown werde es noch schlimmer, weil die Ausfälle bei der Gewerbesteuer wahrscheinlich steigen werden.

Dedy appellierte an Bund und Länder auch für die Jahre 2021 und 2022 die fehlenden Gewerbesteuereinnahmen auszugleichen. Das habe im vergangenen Jahr enorm viel gebracht. Die Kommunen müssten unbedingt weiter investieren können, so der Hauptgeschäftsführer des Städtetages: "Die Kommunen stemmen über die Hälfte der öffentlichen Sachinvestitionen." Sollten die Investitionen kippen, werde ein Großteil der Aufträge für Wirtschaft und Handwerk vor Ort fehlen.

Auch das Thema Altschulden müsse auf der Tagesordnung bleiben. Die alten Lasten die viele Kommunen seit Jahren drückten, machten es ihnen fast unmöglich, die Zukunft nach Corona zu organisieren und wieder auf die Beine zu kommen. Natürlich seien die betroffenen Länder gefordert, ihren Kommunen dabei zu helfen. Aber der Bund sollte eine Lösung unterstützen, damit dies gelinge.

cm/Deutscher Städtetag

NL-Stellenmarkt

Relevante Stellenangebote
Landschaftsarchitekt/-in (w/m/d), Wiesbaden  ansehen
Landespfleger (m/w/d), Cloppenburg  ansehen
Sachgebietsleitung für das Sachgebiet..., Hannover  ansehen
Alle Stellenangebote ansehen

Ausgewählte Unternehmen
LLVZ - Leistungs- und Lieferverzeichnis

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de

Redaktions-Newsletter

Aktuelle GaLaBau Nachrichten direkt aus der Redaktion.

Jetzt bestellen