Sanierung des einstigen DDR-Freizeitparks

Spreepark Berlin erhält rund sechs Millionen Euro Fördermittel

Berlin Historische Parks und Gärten
"Das Riesenrad als historisches Wahrzeichen ist das Herz des Parks", kommentierte Berlins Umweltstaatssekretär Tidow. Foto: Konstantin Börner

Grün Berlin, der größte GaLaBau-Auftraggeber der Hauptstadt, kann sich bei der Spreepark-Sanierung über Fördermittel des Bundes sowie des Landes Berlin freuen. Der Bund investiert eine Summe von 5,88 Millionen Euro für die Sanierung des Riesenrads (2,88 Mio. Euro) und der Werkhalle (3 Mio. Euro), weitere 360.000 Euro fließen vom Land Berlin in die Baumaßnahmen rund um die Mero-Halle.

Sanierungsarbeiten bis mindestens 2024

Die Werkhalle soll auf ihrer Grundfläche von 2500 m² bis 2026 so saniert und ausgebaut werden, dass ein ganzjährig nutzbarer, multifunktionaler Kulturraum entsteht. Rund um die Halle kann auf dem rund 12.000 m² großen Außenraum zukünftig zusätzlich ein Kultur- und Veranstaltungsprogramm stattfinden. Nach der Sanierung soll sich das Riesenrad ab 2024 wieder für die Besucher drehen. Auf vielfachen Bürgerwunsch wird es wiederbelebt. Zur Wiederinbetriebnahme des Rads gehört auch die Wiederherstellung des umgebenden Wasserbeckens.

Bereits begonnen haben die Arbeiten zur Sicherung der Mero-Halle im Südwesten des Parks. Das rund 1800 m² große Gebäude war zu DDR-Zeiten ein beliebtes Spezialitätenrestaurant. Die Mereo-Tragwerkskonstruktion wird derzeit saniert und wird Bestandteil des zukünftigen Spreeparks sein. An der Halle werden die sanierungsfähigen Teile der Stahl-Dach-Konstruktion von maroden und schadstoffhaltigen Dach- und Bauteilen befreit und die stark korrodierten Hallendachstützen verstärkt. Die Mero-Halle soll ab 2024 Künstlern als Kulturraum zur Verfügung stehen.

Dank und Lob aus der Landespolitik

Die 5,88 Millionen Euro des Bundes wurden im Rahmen eines neu aufgelegten Förderprogramms bewilligt, das bundesweit 600 Millionen Euro schwer ist: "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" vom Bundesinnen- und Bauministerium. Unterstützt werden ausschließlich Projekte, von deren Realisierung die Entscheider erwarten, dass sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

Sowohl Berliner Landespolitiker als auch Grün Berlin-Chef Christoph Schmidt freuten sich über den plötzlichen Geldsegen. Schmidt sagte, dass der Bund mit der Förderung "die regionale und überregionale Bedeutung des Projekts" unterstreiche. Berlins Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz, Stefan Tidow, lobte, dass Teile des Geldes der größten Landmarke des Areals zugutekommen werden: "Das Riesenrad als historisches Wahrzeichen ist das Herz des Parks. Die Förderung des Bundes trägt dazu bei, dass es sich bald wieder drehen wird." Oliver Igel, Bürgermeister des Spreepark-Bezirks Treptow-Köpenick, bezeichnete die Förderung des Bundes als "wichtigen Baustein zur Reaktivierung des Spreeparks". Nach seiner Neueröffnung werde der Park die Lebens- und Freizeitqualität der Berliner verbessern. hb

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