Nachhaltigkeit im Landschaftsbau

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Landschaftsbau GaLaBau
Abb. 1: Ziele einer nachhaltigen Entwicklung . Quelle: Baumast/Pape, Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement, Seite 27
Landschaftsbau GaLaBau
Abb. 2: Drei-Säulen-Modell des Bauwesens. Abb.: Alfred Niesel

Mit Nachhaltigkeit zu werben ist in. Ob Wurst oder Käse, Reise oder Duschgel, Regal oder Bettwäsche, einfach alles wird heute mit "Nachhaltigkeit" beworben. Und viele Menschen, die diese Produkte oder Leistungen kaufen, wollen auch etwas tun, was unsere Zukunft sicherer macht. Hinterfragt wird die Behauptung kaum. In der Regel sind es nur Teilaspekte, die für die Nachhaltigkeit des Produktes oder der Leistung angeführt werden. Eine einheitliche Definition für den Begriff Nachhaltigkeit und die Kriterien als Voraussetzung für die Behauptung, gibt es nicht.

Ist Nachhaltigkeit überhaupt ein Thema im Landschaftsbau? Wir sind doch die Branche, die sich um die Umwelt kümmert. Wir schaffen neues Grün, wir reparieren, wo andere gesündigt haben, wir hegen und pflegen die Natur. Also sind wir doch die Branche, die besonders für Nachhaltigkeit steht. Stimmt - zumindest teilweise.

Was ist überhaupt Nachhaltigkeit im Landschaftsbau? Eine Definition hat die Branche bisher nicht erstellt und in Lehre und Forschung finden wir eher marginale Ansätze. Eine Studie zum Thema Nachhaltigkeit im Landschaftsbau beschränkt sich bei der Umfrage und Auswertung auf

  • Soziales mit den betrieblichen Strukturen bezogen zum Beispiel auf Ausbildungsniveau, Altersstruktur, Betriebszugehörigkeit, Betriebsklima, Inklusion,
  • Ökologie mit der Frage nach Energieverbrauch und
  • Ökonomie mit den Fragen nach finanzieller Stabilität und Erfolg.

Es sind also nur ganz wenige Kriterien abgefragt worden. Auch bei sehr positiven Antworten auf diese Fragen kann daraus nicht abgeleitet werden, dass ein Betrieb nachhaltig arbeitet. Deshalb kurz ein Blick in die Literatur zu diesem Thema und der Versuch, eine Definition für den Landschaftsbau zu finden.

Nachhaltigkeit - der Ausgangspunkt

Der Freiberger Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz (1645-1714) soll als Erster den Gedanken der Nachhaltigkeit auf die Waldwirtschaft angewendet haben. Um ein nachhaltiges Handeln umzusetzen, sollte in einem Wald nur so viel abgeholzt werden, wie der Wald in absehbarer Zeit auf natürliche Weise regenerieren kann. Er wollte also sicherstellen, dass ein natürliches System in seinen wesentlichen Eigenschaften langfristig erhalten bleibt.

Nachhaltigkeitsmodelle

In der Diskussion um Nachhaltigkeit haben sich zwei Modelle durchgesetzt:

  • Das Nachhaltigkeitsdreieck (Abb. 1) und
  • Das Drei-Säulen Modell (Abb. 2)

Nachhaltigkeitsdreieck

Das Nachhaltigkeitsdreieck benennt als Ziele:

  • Ökonomische Ziele
  • Wachstum
  • Gerechtigkeit
  • Effizienz
  • Ökologische Ziele
  • Unversehrtheit des Ökosystems
  • Belastbarkeit des Ökosystems
  • Biologische Vielfalt
  • Globale Sachverhalte
  • Soziale Ziele
  • Ermächtigung
  • Partizipation
  • Soziale Mobilität
  • Sozialer Zusammenhalt
  • Kulturelle Identität
  • Institutionelle Entwicklung

Drei-Säulen-Modell

Das Drei-Säulen-Modell ist eine andere Darstellung der gleichen Ziele. Die Zieldefinitionen unterscheiden sich nach der jeweiligen Sichtweise.

Drei-Säulen-Modell aus unternehmerischer Sicht

Die "Bundesaktion Bürger initiieren Nachhaltigkeit" (BIN), eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte, aber inzwischen eingestellte Initiative, definiert die drei Säulen im unternehmerischen Sinne folgendermaßen:

Ökologische Nachhaltigkeit

Die ökologische Nachhaltigkeit hat die Erhaltung und gegebenenfalls auch die Erhöhung der natürlichen Ressourcen zum Ziel. Dies kann beispielsweise durch eine Minimierung des Ressourcenverbrauchs, durch eine gesteigerte Energieeffizienz oder durch die Verwendung von erneuerbaren Energien und Rohstoffen erreicht werden. Darüber hinaus sollten, beispielshalber durch die Minimierung der Gefahrstoffe in der Güterproduktion und der Verwendung von umweltfreundlichen Produkten und Herstellungsverfahren, die Risiken für Mensch und Umwelt bestmöglich reduziert werden.

Ökonomische Nachhaltigkeit

Die ökonomische Nachhaltigkeit dreht sich primär um die Erhaltung und gegebenenfalls auch die Erhöhung des physischen Kapitals. Dies wird idealerweise realisiert, indem die Investitionen mindestens die gegenüberstehenden Abschreibungen ausgleichen. Weiterhin soll es zum erklärten Ziel eines Unternehmens gehören, den Wissensstand und die Lernfähigkeit sowie das Image gegenüber des Kunden und der Gesellschaft auf einem hohen Level zu halten beziehungsweise zu verbessern.

Soziale Nachhaltigkeit

Die soziale Nachhaltigkeit definiert ihre Zielsetzung in der Erhaltung beziehungsweise Erhöhung des Humankapitals eines Unternehmens. Das Humankapital setzt sich aus dem Know-how und der Motivation der einzelnen Mitarbeiter zusammen. Weiterhin wird eine Steigerung des innerbetrieblichen Sozialkapitals erstrebt. Das Sozialkapital umfasst die sozialen Beziehungen aller Akteure eines Unternehmens untereinander. Darüber hinaus ist auch die Steigerung des gesellschaftlichen Sozialkapitals, beispielsweise durch die Schaffung von Ausbildungsplätzen, erstrebenswert. (2016 BUND-BIN.DE)

Drei-Säulen-Modell aus Sicht des Bauwesens

Das Drei-Säulen-Modell des Bauwesens bezieht sich ganz spezifisch auf öffentliche Gebäude, nicht auf das ausführende Baugewerbe oder die Bauindustrie. Für den Bereich des nachhaltigen Bauens werden noch die Querschnittaufgaben "Technische Qualität und Prozessqualität" ergänzt. Zusätzlich spielt die Standortfrage noch eine gewisse Rolle.

Das wird dann in "BBR 2013 Leitfaden Nachhaltiges Bauen" als Drei-Säulen-Modell dargestellt. Die drei Grundsätze beziehungsweise Säulen der Nachhaltigkeit bezogen auf Gebäude sind:

  • Ökologie (Minimierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs, Reduzierung des Flächenverbrauchs, möglichst geringe Belastung des Naturhaushalts)
  • Ökonomie (Optimierung der Gesamtkosten (Bau- und Baunutzungskosten und wirtschaftliche Optimierung der Zeitpunkte für Investitionen, Erneuerungs- und Wartungszyklen)
  • Soziales (städtebauliche beziehungsweise landschaftsräumliche Integration, denkmalpflegerische Aspekte und funktionale und andere den Menschen berührende Aspekte)

Nachhaltigkeits-Modelle aus Sicht des Landschaftsbaus

Für den Landschaftsbau als Unternehmen und als Dienstleister für Freianlagen sind beide beschriebenen Modelle Ausgangspunkte des Versuches einer Definition. Für die Definition der Nachhaltigkeit für den Landschaftsbau als Unternehmen sind zunächst die Kriterien nach BUND-BIN bedeutsam.

Ökologische Nachhaltigkeit

  • Erhaltung und ggf. auch die Erhöhung der natürlichen Ressourcen,
  • Minimierung des Ressourcenverbrauchs,
  • gesteigerte Energieeffizienz
  • Verwendung von erneuerbaren Energien und Rohstoffen
  • Minimierung der Gefahrstoffe in der Güterproduktion und
  • Verwendung von umweltfreundlichen Produkten und Herstellungsverfahren

Konkret sind dabei folgende Einzelaspekte zu beachten

  • Anliegen des Landschafts- und Naturschutzes,
  • Fragen der Ressourcenschonung,
  • Fragen der Wiederverwertbarkeit,
  • Fragen des Energieaufwandes bei Herstellung und Rückführung in den Stoffkreislauf,
  • Fragen der Rohstoffgewinnung unter Schonung der Landschaft,
  • Nähe zur Verwendungsstätte zur Verringerung von Transportweiten,
  • Fragen des Lebenszyklus,
  • Reduzierung des Abfalls und des Deponieraumes,
  • Reduzierung des Energieverbrauchs,
  • Bemühungen zur Artenanreicherung,
  • Rückführung zu ursprünglicher Flora und Fauna,
  • Überlegungen zur Hinführung zu mehr Naturnähe,
  • Bemühungen des Erhalts biologischer Grundfunktionen,
  • Mitwirkungsüberlegungen bei der Steuerung der Land- und Gewässernutzung,
  • Maßnahmen zum Schutz von Ökosystemen,
  • Durchgrünung von Städten und Industrie- Gewerbegebieten,
  • Beachtung von Naturgesetzlichkeiten

Ökonomische Nachhaltigkeit

  • Erhaltung und möglichst auch die Erhöhung des physischen Kapitals.
  • Ausgleich zwischen Investitionen und Abschreibungen
  • Wissensstand und Lernfähigkeit sowie das Image gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Gesellschaft auf einem hohen Level halten beziehungsweise verbessern.

Soziale Nachhaltigkeit

  • Erhaltung beziehungsweise Erhöhung des Humankapitals (Humankapital = Know-how und Motivation der Mitarbeiter) und Steigerung des innerbetrieblichen Sozialkapitals (soziale Beziehungen aller Akteure eines Unternehmens untereinander (Literatur: Organisations-Handbuch des Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau)
  • Steigerung des gesellschaftlichen Sozialkapitals (siehe soziale Bedeutung von Gärten)

Soziale Bedeutung von Gärten

Da Unternehmen vor allem im Hausgartenbereich tätig sind, ist auch soziale Bedeutung von Gärten zu betrachten. Eva Bongartz (2013) versuchte die soziale Bedeutung von Gärten an der Bedürfnispyramide nach Maslow zu untersuchen. Die Kernsätze ihrer Untersuchung sind:

Biologische und physiologische Bedürfnisse: Der Garten ist der Ursprungsort der systematischen Nahrungsmittelerzeugung, die den Menschen unabhängiger von der Natur machte. Als "Grüne Oase" versorgt er Städte mit Sauerstoff.

Sicherheitsbedürfnisse: Gärten vermitteln Sicherheit. Sie sollten Orte sein, an denen man sich gefahrlos aufhalten kann.

Zugehörigkeit und Liebesbedürfnisse: Gärten sind soziale Treffpunkte, Orte der Kommunikation.

Wertschätzungsbedürfnisse: Privatgärten sind Statussymbole. Öffentliche Parkanlagen demonstrieren das Image eines Ortes.

Kognitive Bedürfnisse: Gärten verkörpern kulturgeschichtliches, ökologisches und ästhetisches Wissen einer Gesellschaft und werden dort vermittelt.

Ästhetische Bedürfnisse: In Gärten wird Schönheit erlebt, diskutiert, hinterfragt und geschaffen. Er ist das Gegenkonzept zum modernen, technisierten Alltag.

Selbstverwirklichung: Die Gestaltung des eigenen Gartens und die Arbeit darin erzeugen Erfüllung und Übereinstimmung von der eigenen Person mit der Umwelt.

Transzendenz: Der Garten als Verbindung von Natur und Kultur ist kulturübergreifendes Symbol in Schöpfungsmythen und verweist auf die Grundfrage des Seins.

Aus betrieblicher Sicht ist die soziale Säule ein sehr weites und wichtiges Feld. Wichtige Momente der Mitarbeiterführung und Einbindung in Unternehmensentscheidungen sind im behandelt.

Die Querschnittsaufgabe Technik setzt voraus, dass bei der Wahl der Konstruktionen und bei der Art der Ausführung die ökologischen Ziele beachtet werden. Hier können wesentliche Kriterien der Nachhaltigkeit positiv beeinflusst werden.

Die Querschnittsaufgabe Standort eines Gartens oder Freianlage hat für den Landschaftsbau praktisch keine Bedeutung, weil der Standort in der Regel vorgegeben wird. Diese Querschnittsaufgabe kann also vernachlässigt werden.

Dieser Definitionsversuch zeigt, dass es sich bei der Frage der Nachhaltigkeit um ein sehr komplexes Feld handelt. Nur durch die Bewertung des Gesamtkomplexes kann beurteilt werden, ob ein Unternehmen nachhaltig arbeitet.

Nachhaltigkeit muss gelebt werden

Grundsätzliches

Wenn Nachhaltigkeit nur ein Lippenbekenntnis ist und Nachhaltigkeit sich nur auf Einzelaspekte beschränkt, sollte und dürfte man nicht damit werben. Deshalb muss man sich schon die Mühe machen, für das Unternehmen wesentliche Kriterien der Nachhaltigkeit zu formulieren, festzuschreiben, zu kontrollieren und zu verbessern.

Nachhaltigkeit leben

Nachhaltigkeit muss Bestandteil der Unternehmenskultur werden. Mit der Definition der Unternehmenspolitik wird ein fester Rahmen für das zukünftige unternehmerische Handeln geschaffen und die Einstellung zu Nachhaltigkeit und deren Organisation definiert und festgeschrieben. Die Unternehmenspolitik sollte gemeinsam mit den Führungskräften und verantwortlichen Mitarbeitern erarbeitet werden, um eine breite Akzeptanz zu erreichen, denn nur, wenn alle mitziehen, sind die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Die Unternehmenspolitik sollte ein Spiegel der unternehmensinternen Einstellung darstellen.

Beispiel für die Formulierung in einem Organisations-Handbuch:

Bezogen auf Nachhaltigkeit geht es unserem Unternehmen vor allem um

  • Probleme der Reinhaltung der Luft und des Bodens,
  • Verminderung der Lärmemissionen
  • Senkung der Abwasserbelastung,
  • Abfallreduzierung,
  • Weiterentwicklung der Anlagensicherheit, des Arbeitsschutzes und des Gesundheitsschutzes,
  • Kenntnis über die lokalen Umweltauswirkungen der Aktivitäten und Prozesse am Standort und die relevanten Verfahren auf der Baustelle als Basis für den integrierten Umweltschutz. Diese Auswirkungen werden bei der Planung und Einführung neuer oder abgewandelter Technologien, Verfahren und Produkte stets im Vorfeld ermittelt und bewertet. Hierdurch erreichen wir eine stetige Optimierung unserer Umweltleistung, die den Anforderungen der Gesetze und behördlichen Auflagen entsprechen, aber den Stand der Technik nach Möglichkeit übertreffen.
  • Verringerung aller Umweltbelastungen, die durch die Tätigkeit, die Produkte und die Dienstleistungen unseres Unternehmens entstehen, mit dem Ziel, sie möglichst ganz zu vermeiden,
  • Schonung der natürlichen Ressourcen.
  • Beratung der Auftraggeber, im Rahmen unserer Aufträge, durch Änderung des Entwurfes und der vorgeschriebenen Baustoffe sowie Techniken, negative Umwelteinflüsse so gering wie möglich zu halten,
  • Festlegung von konkreten Zielen für einzelne Umwelteinwirkungen und Teilbereiche unseres Betriebes, mit dem Ziel einer stetigen Verbesserung,
  • Verringerung der Umwelteinwirkungen über die gesetzlichen Standards hinaus sowohl für die Bau- und Pflegearbeiten auf den Grundstücken der Kunden als auch für unsere innerbetrieblichen Abläufe auf dem Betriebshof, in der Werkstatt und im Büro,
  • Förderung von Wissenschaft und Forschung bei der Entwicklung nachhaltiger Verfahren.

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Nachhaltigkeit muss organisiert werden

Handlungsfelder

In Zusammenhang mit Leistungen des Garten- und Landschaftsbaus mit Einflüssen auf die Umwelt, muss unterschieden werden zwischen

  • Betriebsstandort
  • Planung und
  • Baustellen

Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick über die Auswirkungen der Leistungen des Garten- und Landschaftsbaus auf die Nachhaltigkeit. Sie kann nicht alle möglichen Auswirkungen erfassen, weil sowohl die unternehmensindividuelle Gestaltung des Betriebsstandortes als auch die Verschiedenartigkeit der Baustellen nur einzelne beziehungsweise auch andere Auswirkungen haben können.

Nachhaltigkeit des Betriebsstandortes

Je nach Größe eines Unternehmens, seiner Lage und seiner Unternehmensphilosophie kann der Firmenstandort das Wohnzimmer mit den davor gelagerten Straßenstück, ein Betriebshof mit geringer Ausstattung oder ein komplett ausgerüstetes Grundstück mit verschiedenen Einrichtungen sein.

  • Büro bezogen zum Beispiel auf Energie- und Materialverbrauch, Abfallbehandlung
  • Betriebshof bezogen zum Beispiel auf die Hoffläche selbst sowie Unterstell- und Lagerhalle, Werkstatt, Material-Lagerplatz, Waschplatz, Tankstelle, Kompostplatz

Wesentliche Handlungsfelder sind aus der Tabelle zu entnehmen. Da die Einhaltung von Umweltvorschriften und -gesetzen für ein Unternehmen in der Regel sehr aufwendig ist, sollte grundsätzlich geprüft werden, ob unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten auf verschiedene Einrichtungen wie zum Beispiel Waschplatz, Tankstelle oder Kompostplatz verzichtet und auf externe Dienstleistungen zurückgegriffen werden kann.

Ein Beispiel für ein nachhaltiges Gesamtkonzept zeigt ein GaLabau-Betrieb aus Norddeutschland. Er beschaffte einen vollelektrischen Radlader "Kramer 5055e", der bis zu sieben Stunden am Tag im Einsatz ist, bis er mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage wieder geladen wird.

Nachhaltigkeit der Planung

Nachhaltigkeits-Qualitätsmerkmale von Freianlagen werden vorrangig durch eine entsprechende Planung bewirkt, die alle Nachhaltigkeitsaspekte, aber auch Überlegungen zum Lebenszyklus in die Entwurfs- und Detailplanung einbezieht. Landschaftsbaufirmen bieten in der Regel ihre Leistungen im Privatbereich einschließlich einer Planung und auf der Grundlage dieser Planung an. Sofern sie nur als ausführende Firma tätig wird, kann sie sich durch umweltgerechte Alternativangebote oder bei Übernahme von Planungsleistungen direkt in den Entscheidungsprozess einbringen. Konkrete Beispiele für nachhaltiges Planen sind zum Beispiel:

  • Minimierung von Bodenaushub und Abtransport durch Belassen und Verwerten auf dem Grundstück,
  • Stoffkreisläufe beachten und schließen,
  • Verwendung güteüberwachter Recycling-Baustoffe,
  • Standortgerechte Pflanzen verwenden,
  • Niederschlag zur Bewässerung nutzen,
  • Natürliche Sukzession fördern,
  • Biotope vernetzen,
  • Pflegeaufwand extensivieren,
  • Freianlagen regelmäßig pflegen und warten,
  • Rückzugsgebiete und Nahrungsreserven für die Fauna sichern.

Nachhaltigkeitskriterien für Außenanlagen an Bundesliegenschaften siehe Niesel, Nachhaltigkeitsmanagement im Landschaftsbau, 2017. Da dieses Bewertungssystem sich nur auf Außenanlagen für Bundesbauten bezieht, wird derzeit bei der FLL ein Kriterienkatalog für die Bewertung der Nachhaltigkeit von verschiedenen Freianlagentypen erarbeitet.

Lebenszyklus und seine Kosten

Es werden folgende Phasen unterschieden:

  • Planungsphase
  • Errichtungsphase
  • Nutzungs- und Betriebsphase
  • Instandhaltung- und Modernisierungsphase
  • Umnutzungs-/Weiternutzungsphase
  • Rückbau und Wiederverwendung
  • Recycling

Für Gärten und Freianlagen hat die Diskussion über den Lebenszyklus inzwischen auch begonnen. Er entspricht im Wesentlichen auch dem für Gebäude. Auch hier spielen Fragen der Modernisierung und der Umnutzung eine große Rolle. Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied. Bei Gebäuden haben wir es mit einem statischen Element zu tun, dessen Verfall nach der Herstellung beginnt. Durch Pflege- und Instandhaltungsmaßnahmen oder durch Umnutzung verbunden mit Umbau und Teilerneuerungen wird dieser Prozess verzögert (Abb. 3), ein Ende ist aber absehbar. Während Gebäude also statische Elemente sind, handelt es sich bei grünen Freianlagen um ein dynamisches Element, das sich permanent verändert. Ein Ende ist bei baulichen Teilen, wie zum Beispiel Mauern, Wegen, Treppen, Installationen oder Einrichtungen auch absehbar, bei der pflanzlichen Komponente allerdings nur zum Teil, wie uns sehr alte Parkanlagen zeigen. Hier spielt die Möglichkeit einer Revitalisierung eine große Rolle. Sie kann sich im Lebenszyklus mehrmals wiederholen, betrifft aber im Wesentlichen das Baum- und Strauchgerüst. Bei einem Hausgarten können die Veränderung der Familienstrukturen wie zum Beispiel Familienzuwachs, Auszug der Kinder aus dem elterlichen Haus, Trennung und Wiederverheiratung während der Nutzungsphase eine Anpassung oder Umplanung und einen Umbau erforderlich machen. Mit zunehmendem Alter beziehungsweise durch Veränderung der gesundheitlichen Umstände fallen manchem Bewohner bestimmte alltägliche Verrichtungen im Garten nicht mehr so leicht. Dazu können Intensivbepflanzungen, bauliche Gegebenheiten, wie steile Treppen, Wartungsarbeiten an Einrichtungen oder notwendige Schnittarbeiten an Gehölzen erschwerend beitragen. Im Sinne einer Lebenszyklusbetrachtung sollten Grundsätze des barrierefreien Bauens sowie mögliche Anpassungs- und Umbaumöglichkeiten schon in der Entwurfsphase einer grünen Freianlage berücksichtigt werden. Außerdem ist zu bedenken, dass Modetrends, wie zum Beispiel die Welle der Kies- und Schottergartenteile Anlass zu Umgestaltungen sind.

Auch öffentliche Freianlagen sind zum Beispiel gesellschaftlichen, klimatischen oder ökonomischen Veränderungen unterworfen. Im Idealfall wird darauf rechtzeitig reagiert mit Umnutzung Teilabriss, Umbau oder Umstellung in Pflege und Bewirtschaftung. Erhalten bleibt in diesen Fällen in Regel das Baumgerüst, so dass der Erneuerungsprozess bezogen auf die Pflanzung relativ ist.

Schon in Umbauphasen, spätestens aber am Ende der Nutzungszeit stehen die Frage des Rückbaus und damit die Fragen von Wiederverwendung, Recycling oder, wenn keine andere Lösung mehr möglich ist, die Beseitigung an (Abb. 5: Recyclingstufen). Schon in der Planungsphase sollte die Frage des Rückbaus, also zum Beispiel Fragen der Wiederverwendbarkeit von Baustoffen, in Betracht gezogen werden.

Als Lebenszykluskosten werden die Kosten für Herstellung und Unterhaltung während der Lebensdauer einer Freianlage bezeichnet. Sie spielen bei öffentlichen Grünanlagen inzwischen eine große Rolle. Ihre Ermittlung wird zunehmend als Basis für Entscheidungen eingefordert. Für den Privatgartenbereich und gewerbliche Freianlagen wird über diese Kosten derzeit noch nicht diskutiert. Bei der Beratung von Kunden über die Wahl von Materialien kann die Einbeziehung der Lebenszykluskosten aber eine wichtige Rolle spielen.

Bei der Ermittlung der Kosten sind folgende Phasen zu betrachten:

  • Herstellung
  • Fertigstellungs- und Entwicklungspflege
  • Unterhaltung
  • Rückbau

Die Kosten der Unterhaltung, die die Herstellungskosten um ein Mehrfaches übersteigen, sind in der Planungsphase durch die Wahl des Materials, die Art der Konstruktion und die Auswahl der Pflanzen wesentlich zu beeinflussen.

Der Lebenszyklus eines Materials beginnt mit der Gewinnung und endet mit dem Rückbau. Je witterungsbeständiger ein Material ist, desto länger ist sein Lebenszyklus. Die Lebensdauer einer wassergebundenen Wegedecke ist erheblich kürzer als ein Wegebelag aus Granit. Die Herstellkosten unterscheiden sich erheblich voneinander, aber ebenso die Unterhaltungskosten in umgekehrter Relation.

Auch Pflanzen sind einem Lebenszyklus unterworfen, der von der jeweiligen Art abhängt. Es werden Einjährige und Mehrjährige unterschieden. Das theoretisch mögliche Lebensalter ist arttypisch und abhängig vom Standort und anderen Faktoren. Zeitspannen werden in der Literatur vor allem bei Baumarten benannt. Durch Pflege- und Schnitt- sowie weitere Kulturmaßnahmen kann in bestimmten Grenzen einer Vergreisung vorgebeugt werden. (Ralf Semmler/Jana Schultze: Der Lebenszyklus von Außenanlagen, 2016.)

Freianlagen sollten möglichst multifunktional geplant und auf eine Lebensdauer ausgerichtet sein, die einer schnelllebigen Zeit angemessen ist. Das bedeutet, dass nicht immer die dauerhafteste und meistens auch teurere Lösung die Richtige ist. Bei der Entscheidung für eine bestimmte Lösung ist rückbaugerechten und schadstoffarmen Konstruktionen der Vorzug unter Berücksichtigung der vorgesehenen Nutzungszeit einzuräumen. Güteüberwachte Recycling-Baustoffe sollten so weit wie technisch vertretbar (sonst ortsnah gewonnene und erzeugte Baustoffe) vorgesehen werden.

Standortgerechte und vorrangig einheimische Pflanzen sollten auch unter Beachtung ihres Bedarfes an Bewässerung verwendet, die natürliche Sukzession der Vegetationsstrukturen in die Planung einbezogen und gefördert, vorhandene Biotope integriert, Biotopvernetzung und Trittsteinbiotope unterstützt werden. Weiter ist die Unterhaltspflege bei der Bepflanzungsplanung zu berücksichtigen. Dazu gehört auch ein Abfallmanagement für organische Abfälle aus Pflegeleistungen, zum Beispiel Kompostierung auf der Fläche, Verarbeitung in Biogasanlagen etc.

Im Rahmen des Planungsprozesses entstehen zwangsläufig Konflikte bezogen auf gestalterische, technische, soziale und ökonomische Aspekte sowie Umweltbelange. Deshalb bedeutet nachhaltiges Bauen immer ein Abwägen unter verschiedensten Gesichtspunkten. Der Entscheidungsweg sollte dabei immer für alle beteiligten Stellen, insbesondere für den Auftraggeber durchschaubar und nachvollziehbar sein. Der Auftraggeber sollte grundsätzlich in die Entscheidungsfindung einbezogen werden, weil jede Bauweise Konsequenzen für die Zukunft, insbesondere für die Unterhaltung und die Lebensdauer beinhaltet.

Nachhaltigkeit des Bauprozesses

Die Organisation des nachhaltigen Handelns während der Bauprozesse kann nicht isoliert erfolgen, sie muss eingebunden werden in die Gesamtorganisation eines Unternehmens. Denn nachhaltiges Handeln geschieht in der Regel im Rahmen des Gesamtablaufes eines Projektes. Sinnvoller Weise geschieht das mit dem Aufbau beziehungsweise mit Integration in ein Organisations-Handbuch, das an die Größe des Unternehmens angepasst ist. Ein gutes Beispiel für ein derartiges Handbuch mit integriertem Umweltschutz hat der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau mit "GaLaBau Organisations-Handbuch Qualität, Umwelt und Wirtschaftlichkeit" erstellt. Eine Überarbeitung im Sinne von Nachhaltigkeit sollte erfolgen. Aber auch andere, auch selbstgestrickte Organisationssysteme eignen sich, wenn nachhaltiges Handeln Bestandteil ist. Handlungsfelder sind unter anderem:

Eine gute Arbeitsvorbereitung mit Baustellenvorbesprechung regelt die Abläufe und die Einzelmaßnahmen sowie Verfahren.

Maßnahmen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit können zum Beispiel sein:

  • Bodenbearbeitung unter größtmöglicher Schonung der Bodenstruktur
  • Verwendung von Biodiesel und biologisch abbaubarer Hydraulik- und Ketten-Öle
  • Minderung des Energieaufwandes bei der Ausführung ist durch zwischenzeitliches Abstellen der Maschinen und überlegten Einsatz.
  • Abfallmanagement durch Verringerung des Abfallaufkommens so weit wie möglich und getrennte Sammlung, Sortierung und Lagerung von Abfallstoffen
  • Pflanzenschutz unter Beachtung des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit, zum Beispiel Verwendung von Pflanzenschutzmitteln nur in Ausnahmefällen und nur auf ausdrückliche Anforderung durch den Auftraggeber
  • Rückgabe von Pflanztöpfen, Containern und Verpackungen
  • Materialbeschaffung unter Nachhaltigkeitsaspekten, beispielsweise durch Beschaffungen bei ortsnahen Lieferanten, um lange Transportwege zu vermeiden. Verwendung von Recyclingstoffen

Nachstehend ein Beispiel für die Prüfung eines Verfahrens unter dem Aspekt einer Verbesserung im Sinne der Nachhaltigkeit.

Nachbereitung eines Projektes

Die Nachbereitung von Projekten bildet die Basis für die Überprüfung und Weiterentwicklung des Organisationssystems eines Unternehmens.

Die Summe unserer Erfahrungen ist die Summe unserer Fehler. Und man sagt auch: "Aus Erfahrung wird man klug". Für den betrieblichen Alltag bedeutet das, dass jedes Projekt ab einer bestimmten Größe nachgearbeitet werden sollte, um aus den Erfahrungen dieses Projektes in Zukunft besser zu werden. Fehler sind die Chancen der Zukunft.

Bezogen auf Nachhaltigkeitssicherung sollten Fragen gestellt werden zu

  • Einhaltung von Zielvorgaben
  • Nachhaltigkeitsverhalten der Mitarbeiter
  • Nachhaltigkeitsverträglichkeit der Maschinen
  • Nachhaltigkeitsverträglichkeit der Bauverfahren
  • Nachhaltigkeitsverträglichkeit der Baustoffe
  • Probleme bei der Entsorgung, Kosten, Reklamationen

Feststellung des Realisierungsgrades

Einmal jährlich sollte geprüft werden, ob die Unternehmensziele für den Bereich Nachhaltigkeit erreicht wurden, wo man besser war und wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Die Feststellung des Ist-Zustandes bzw. des Realisierungsgrades von Nachhaltigkeitsmaßnahmen kann mit Hilfe der nachstehenden Excel-Datei erfolgen, die den Nachhaltigkeitsgrad im Umgang mit einigen Teilaspekten erfragt. In gleicher Weise sollte mit allen anderen Feldern, zum Beispiel dem Umgang mit Abfall oder dem Energieverbrauch verfahren werden.

Diese Überprüfung ist zunächst einmal rein subjektiv möglich, wenn kaum Aufzeichnungen vorhanden sind. Besser wäre allerdings eine Überprüfung auf der Grundlage einer gesicherten Datenbasis. Die Erfassung ist allerdings aufwendig, weshalb die Wirtschaftlichkeitsfrage gestellt werden muss. Da auch im Fragen der Nachhaltigkeit Prioritäten gesetzt werden müssen, um ein Unternehmen nicht zu überfordern, wird für jeden Teilbereich die Priorität (drei Stufen) und der Realisierungsgrad (fünf Stufen) erfragt beziehungsweise geschätzt. Die höchstmögliche Note ist dann 15. Für die Zukunft heißt das:

Hoher Stellenwert und hohe Realisierung: weiter so!!

Die Aspekte haben für das Unternehmen und seinen Nachhaltigkeitsanspruch einen hohen Stellenwert. Die Position weist auf eine gute bis sehr gute Realisierung hin. Das Unternehmen ist hier also auf dem richtigen Weg. Für die Zukunft ist darauf zu achten, dass hier nicht nachgelassen gegebenenfalls noch ausgebaut wird.

Hoher Stellenwert und niedrige Realisierung = zu schwach!! Hier muss direkt etwas getan werden!

Die Aspekte haben für das Unternehmen einen hohen Stellenwert. Die Position weist auf eine niedrige bis mittlere Realisierung hin. Das bedeutet, dass direkte Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Schwachstellen rasch zu beseitigen.

Niedriger Stellenwert und hohe Realisierung = überprüfen!!

Die Aspekte haben für das Unternehmen einen niedrigen Stellenwert. Die Position weist auf einen hohen Realisierungsgrad hin. Es ist wahrscheinlich, dass viel Energie in Bereiche investiert wird, die nicht wichtig sind!

Niedriger Stellenwert und niedrige Realisierung = beobachten!!

Diese Aspekte haben für das Unternehmen einen niedrigen Stellenwert. Die Position weist auf eine niedrige bis mittlere Realisierung hin. Es gilt die einzelnen Aspekte im Auge zu behalten, da sich Stellenwert aber auch Realisierungsgrad verschieben können.

Die Gesamtbewertungsnote verdeutlicht den generellen Zustand der Nachhaltigkeitsbemühungen des Unternehmens. Alle Zahlen sind die Grundlage für Vergleiche im nächsten Jahr.

Nutzen für das Unternehmen

Unternehmen des Garten- und Landschaftsbau erbringen ihre Leistungen im Spannungsfeld zwischen Kunden, Investoren, Geschäftspartner (Zulieferer, Subunternehmer), Mitarbeiter und Gesellschaft, deren Forderungen sie auf unterschiedliche Weise nachkommen müssen. In dem Forderungskatalog dieser fünf "Überwachungsinstanzen" nimmt die umweltverträgliche und damit nachhaltige Herstellung von Freianlagen einen immer höheren Stellenwert ein. Diesen Anforderungen kann das Unternehmen durch den Nachweis nachhaltigen Handelns besser gerecht werden. Für ein Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus ergeben sich dadurch folgende Nutzen:

  • Kostenreduzierung im Hinblick auf zum Beispiel Abfallvermeidung oder Energie-, Wasser- oder Brauchwassereinsparung
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch umweltbewusstes Handeln
  • Verbesserung der Organisation durch ständige Überprüfung und Korrektur von Arbeitsabläufen
  • Risikoreduzierung durch Einhaltung von Gesetzen und Verordnungen und dokumentierte Abläufe, sofern Nachweispflicht besteht.

Zusammenfassung

Das Streben nach Nachhaltigkeit ist keine Modererscheinung sondern eine Notwendigkeit für das Überleben der Menschheit. Unternehmen des Landschaftsbaus realisieren auch heute schon viele Elemente der Nachhaltigkeit in ihrem betrieblichen Alltag. Nachhaltiges Handeln aber muss stärker im Bewusstsein aller verankert sein und muss vom gesamten Unternehmen, von der Führung bis zum letzten Mitarbeiter gelebt werden. In der Regel fehlt aber ein systematisches Handeln im Rahmen eines Organisationssystems, in dem die verschiedenen Handlungsfelder je nach ihrer Wertigkeit beschrieben, organisiert, überprüft und auf ihre Wirksamkeit hin bewertet werden. Informationsmaterial ist für den Landschaftsbau ausreichend vorhanden.

Literatur

Niesel, Nachhaltigkeitsmanagement im Landschaftsbau, UTB Taschenbuch, Ulmer-Verlag 2017.

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (2011): Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen - Büro und Verwaltung, Berlin.

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (2011): Leitfaden Nachhaltiges Bauen, Berlin.

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (2012): Nachhaltig geplante Außenanlagen auf Bundesliegenschaften - Empfehlung zu Planung, Bau und Bewirtschaftung, Berlin.

GaLaBau Organisationshandbuch "Qualität, Umwelt, Wirtschaftlichkeit", BGL.

Haderstorfer, Niesel, Thieme-Hack: Der Baubetrieb (2010), Stuttgart.

Niesel,Thieme-Hack, von Wietersheim (2010): Organisationselemente im GaLaBau, Berlin.

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