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Dresdens OB Hilbert will die BUGA nach Sachsen holen

Kommunen Bundesgartenschauen
Gemeinsam für eine BUGA Dresden 2033 (v. l. n. r.): Andreas Wehle (Präsident VGL Sachsen), Prof. Dr. Catrin Schmidt (Professur Landschaftsplanung TU Dresden), Prof. Dr. Ursula M. Staudinger (Rektorin TU Dresden), Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Foto: Diana Petters

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert will die BUGA in Sachsens Landeshauptstadt holen. Es wäre die erste BUGA in diesem Bundesland. Im November legte er dazu eine Ideenskizze vor. Zunächst muss jedoch der Dresdener Stadtrat noch über eine Machbarkeitsstudie und später über eine offizielle BUGA-Bewerbung entscheiden. Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) hat Dresden für den Entscheidungsprozess Zeit bis Dezember 2023 eingeräumt.

Mit ihrem Schwung der BUGA möchte Oberbürgermeister Hilbert zwei neue Grünzüge von der Kernstadt bis ins Umland anlegen. Das "Blaue Band Geberbach" soll den von Plattenbauten geprägten Dresdener Stadtteil Prohlis durch eine neue Grünachse entlang des offen zu legenden Geberbachs aufwerten.

Neben einer ökologischen Gewässerrevitalisierung sollen attraktive Aufenthaltsbereiche entstehen, der Hochwasserschutz und die Hochwasserretention gefördert und durchgehenden Rad- und Fußverbindung sowie neue Spielplätze angelegt werden.

Der "Grünzug Südpark" soll von der Altstadt über den Großen Garten und den Campus der TU Dresden auf die Südhöhe führen.

Nach der Ideenskizze wird er das zentrale BUGA-Ausstellungsgelände, den Südpark, integrieren. Bestehende Grünflächen im Dresdener Zentrum sollen aufgewertet, neue Trittsteine des Stadtgrüns geschaffen und miteinander vernetzt werden. Von der Elbe bis in die Agrarflur wird sich eine durchgehende Rad-, Fuß- und Grünverbindung anschließen.

Die Ideenskizze entstand unter der Federführung des Instituts für Landschaftsarchitektur der TU Dresden und der Mitarbeit des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (VGL) Sachsen sowie der Landesgruppe Sachsen des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA).

Sachsens Landeshauptstadt muss mit seinen Planungen nicht bei Null anfangen.

Alle größeren Freiflächen der beiden Grünzüge sind baurechtlich im Flächennutzungsplan als Grün- und Freiflächen gesichert, der Südpark zudem in einem Bebauungsplan. Der größte Teil der relevanten Flächen in den Grünzügen befindet sich darüber hinaus bereits im städtischen Eigentum.

Für das Blaue Band Geberbach kann in dem Abschnitt bis Prohlis auf umfangreiche und bereits abgestimmte Vorplanungen zurückgegriffen werden. Für andere Teile der Grünzüge gibt es vielfältige Ideen, Studien und Entwürfe, die reichhaltige Anknüpfungspunkte bieten.

cm/Landeshauptstadt Dresden

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