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Thüringen: Wirtschaftsminister eröffnet BUGA-Besucherzentrum

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee nahm das neue Besucherzentrum mit BUGA-Geschäftsführerin Kathrin Weiß und dem Beigeordneter Alexander Hilge in Betrieb. Foto: Steve Bauerschmidt

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat ein neues Besucherzentrum im Erfurter egapark in Betrieb genommen. Das Funktionsgebäude soll den Park für die Bundesgartenschau Erfurt 2021 vorbereiten. Thüringen hat den Bau mit 787.760 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" gefördert. Die Gesamtkosten liegen bei rund einer Million Euro.

Egapark als Kernprojekt der BUGA 2021 in Erfurt

"Das neue Besucherzentrum ist im Hinblick auf die kommende Bundesgartenschau in Erfurt eine wichtige bauliche und funktionale Aufwertung für den egapark", betonte Tiefensee. Als eine der meistbesuchten touristischen Attraktionen in Thüringen sei der egapark ein BUGA-Kernprojekt und werde dazu beitragen, dass 2021 die angepeilte Zahl von rund zwei Millionen BUGA-Besuchern zu erreichen. "Das ist viel zusätzlicher Rückenwind für den Städtetourismus in Thüringen", so der Wirtschaftsminister. "Deshalb investieren wir als Land auch so massiv in dieses Ereignis." Der neue egapark-Besucherservice ergänzt den bereits seit 2016 genutzten egapark-Shop um weitere Funktionen.

21 Millionen Euro Fördergelder

In modernem Ambiente werden Souvenirs und Mitbringsel zum Parkbesuch angeboten. Das Besucherservice informiert Gäste vorab über den Park. Bislang werden Filmimpressionen zum Park und Flyer über die Kooperationspartner geboten. Familien können dort Bollerwagen ausleihen. Der Neubau verfügt zudem über eine moderne Sanitäranlage. Tiefensee übergab der BUGA zugleich sechs weitere Förderbescheide über insgesamt 21 Millionen Euro. Die Investitionen werden in dem egapark, den Petersberg und die Gera-Aue zugute kommen. Mit dem Geld sollen unter anderem ein Grüner Erlebnisrundgang durch den Park, ein Aufzug zum oberen Plateau des Petersbergs, die Modernisierung des dortigen Kommandantenhauses mit Entrée und touristischem Leitsystem, die Errichtung eines Bastionskronenpfads, sowie ein Ausbau des Gera-Radweges zum Erlebnisradweg Gera-Aue in zwei Abschnitten finanziert werden. cm

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 04/2019 .

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