Weber Garten- und Landschaftsbau in Weissach-Flacht

Zum 60-jährigen Firmenjubiläum neue Außenanlagen eröffnet

Drei Generationen Weber Garten- und Landschaftsbau (v. l. n. r.): Sohn Filip und Tochter Lea Weber, Wolfgang Weber, Mitgründerin Ute Weber, Reiner Bierig (VGL Baden-Württemberg) und Birgit Kunert-Weber. Foto: Werber Garten- und Landschaftsbau

60 Jahre Weber in Weissach-Flacht: Hinter der stattlichen Zahl verbergen sich viele richtige Entscheidungen von zwei Generationen. Seit rund einem Jahr steht der Neubau der Weber GmbH, Garten- und Landschaftsbau, in Flacht. Pünktlich zum Jubiläum sind nun auch die Außenanlagen fertig. Anlässe genug, um zusammen mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Unternehmerkollegen in diesem Sommer ein großes Fest zu feiern. Der Tag der offenen Büro- und Gartentür wurde von sehr vielen Interessierten genutzt, um einen Blick in den puristischen Neubau sowie hinter die Kulissen dieses Garten- und Landschaftsbaubetriebes zu werfen.

Zum Neubau entschieden sich Wolfgang Weber und Birgit Kunert-Weber als Sohn Filip beschloss, in die Fußstapfen der Familie zu treten und das GaLaBau-Unternehmen weiterzuführen. "Die Büros, aber auch die Sozialräume platzten schon aus allen Nähten. Im neuen Betriebsgebäude gibt es jetzt einen Raum für die Kundenberatung mit großem Bildschirm für schöne Gartenfotos und jede Menge Platz zum Wohlfühlen für unsere Mitarbeiter", erklärt Wolfgang Weber. Teamsitzungen im großen Kreis, ein Aufenthaltsraum mit freiem WLAN, kostenloser Kaffee und Wasser gehören ebenso zu den Annehmlichkeiten wie das kollegiale Betriebsklima.

Die Gebäudeplanung stammt aus der Feder der Werkgemeinschaft Böhme und Hilse in Stuttgart. Die Gesamtnutzfläche von 600 m² wird durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, gekoppelt mit einer Photovoltaikanlage, energetisch zum bilanziellen Nulltarif versorgt. Der Innenbereich des Gebäudes ist eine Art modern veredelter Rohbau. Puristisch, weil Schalungsbereiche sichtbar sind, die das Arbeiten in diesem Gebäude mit einem ganz eigenen Charme versehen.

Pünktlich zum Jubiläum wurden die Außenanlagen des Firmensitzes fertiggestellt. Dort wurde in diesem Sommer ein großes Fest gefeiert. Foto: Werber Garten- und Landschaftsbau

Startkapital waren 1000 DM

Die ansprechende Gebäudearchitektur der verschobenen Ebenen spiegelt sich in der Außenanlage: Großformatige edle Granitplatten geleiten die Kunden in die neuen Büroräume. Die indirekte Beleuchtung kommt dabei vor allem in den Abendstunden zur Geltung. Klare Linien, rechte Winkel rund große Formate nehmen die Gebäudestruktur gekonnt auf. Die Pflanzung ist mit außergewöhnlichen Solitärgehölzen sowie zum Standort passenden Stauden gestaltet. Abends wird der Bürogarten stimmungsvoll beleuchtet und automatisch bewässert. "Die Empfehlungen, die wir unseren Kunden hinsichtlich technischer Features geben, müssen natürlich in der eigenen Außenanlage zu finden sein", so Weber.

Als alles begann, schrieb man das Jahr 1958: Herbert Weber gründete mit einem Startkapital von 1000 Deutschen Mark und einem alten Mercedes 170 D in Schmiden bei Waiblingen das Garten- und Landschaftsbauunternehmen. 1967 zog der Betrieb in die Gemeinde Flacht um, wo Ehefrau Ute eine kleine Baumschule betrieb. 1995 gründeten Sohn Wolfgang und Birgit Kunert-Weber die Weber GmbH. Gründerenkel Filip steht inzwischen in den Startlöchern. Zurzeit arbeitet er als Landschaftsgärtner bei einem GaLaBau-Unternehmen in der Region Stuttgart. Nach seiner Ausbildung zum Landschaftsgärtner möchte er weitere Erfahrungen sammeln. Sein nächster Schritt ist dann die Technikerschule, bevor er in das Familienunternehmen zurückkehrt.

70 Auszubildende in 38 Jahren

Seit 1980 haben über 70 Azubis eine Ausbildung bei Weber GaLaBau abgeschlossen. Das Thema Fort- und Weiterbildung war der Firma schon immer wichtig. Alle Mitarbeiter dürfen sich jährlich zu Seminaren anmelden. Das Unternehmen blickt auf eine 55-jährige Verbandszugehörigkeit zurück. Weber ist seit 2007 Regionalvorsitzender der Region Stuttgart. Vor allem bei der Messe Garten für die Landschaftsgärtner hat er viel bewegt. Zum Jubiläum gab es deshalb das handgefertigte VGL-Signum aus Keramik.

Petra Reidel

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 08/2018 .

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