Markt für Kaufimmobilien
Nachfrage nach Einfamilienhäusern im Bestand zieht an

Die Preisentwicklung für Einfamilienhäuser im Bestand und Neubau zeigt überwiegend im Trend nach oben. Die Preise für Neubauwohnungen erleben eine moderate Korrektur. In sieben von acht Städten zeigen sich die Angebotspreise für Eigentumswohnungen im Bestand stabil. Das zeigt eine ImmoScout24-Analyse.
Die Preise für Einfamilienhäuser im Bestand zeigen in Deutschland im zweiten Quartal 2024 eine positive Tendenz (+0,9 %). In Hamburg gibt es im Vergleich zum Vorquartal den stärksten Preiszuwachs im Bestand (+ 2,7 %). Ebenfalls steigen die Preise für Bestandshäuser in Köln (+1,4 %), Stuttgart (+1,4 %) und Leipzig (+0,8 %). In Berlin (+0,2 %) und Düsseldorf (-0,4 %) liegen die Preise in etwa auf dem Vorquartalsniveau. Deutlich gesunken sind im zweiten Quartal 2024 die Angebotspreise für Häuser im Bestand in München (-5,2 %). In Frankfurt am Main (-1,4 %) gehen die Preise für Bestandshäuser leicht zurück.
Für Neubau-Einfamilienhäuser haben die Preise in Leipzig (+2,2 %) und Stuttgart (+1,2 %) innerhalb des zweiten Quartals 2024 am deutlichsten zugelegt – in Düsseldorf dagegen um 2 Prozent nachgelassen. Leichte Preisrückgänge bei Neubauhäusern von rund 1 Prozent verzeichnen Berlin (-1,2 %), Köln (-1,1 %) und Frankfurt am Main (-0,8 %). In Hamburg (+0,4 %) und München (+0,1 %) bleiben die Preise beinahe unverändert. In der gesamtdeutschen Betrachtung bewegen sich die Preise für Neubau-Häuser im Vergleich zum Vorquartal mit minus 0,6 Prozent seitwärts. Aufgrund der Stabilisierung der Angebotspreise von Einfamilienhäusern kommt mehr Angebot auf den Immobilienmarkt, das zurückgehalten wurde. Seit dem vierten Quartal 2023 ist das Angebot an Einfamilienhäuser im Bestand um 4 Prozent gestiegen. cm/ImmoScout24
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