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NRW: Grüne Verbände drängen auf zeitgemäße Ausbildung

Eva Kähler-Theuerkauf (l., Gartenbau) und H. Christian Leonhards (r., Garten- und Landschaftsbau) machen sich für eine bessere Berufsbildung stark. Foto: LGV

Zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat die Landesvereinigung der Grünen Verbände (LGV) auf die Sicherung von beruflicher Bildung hingewiesen. In einem gemeinsamen Positionspapier benannten die Landesverbände des Dienstleistungs- und des Produktionsgartenbaus Eckpunkte, auch um für gärtnerischen Nachwuchs zu werben.

H. Christian Leonhards, Ehrenpräsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW und Sprecher der Landesvereinigung Grüner Verbände, appellierte an die Politik, für politische Rahmenbedingungen zu sorgen, die eine zeitgemäße Aus- und Weiterbildung gewährleisten könnten. Nordrhein-Westfalen sei Gartenbauland Nr. 1 in Deutschland und der Fachkräftebedarf in der grünen Branche entsprechend groß.

Laut einer Umfrage der Grünen Verbände unter ihren Mitgliedsbetrieben sind die Bewerberzahlen für Ausbildungsplätze und Fachstellen zu gering, um alle Stellen besetzen zu können, sagte Leonhards. 80 Prozent der Betriebe prognostizierten einen steigenden Fachkräftebedarf für die nächsten Jahre.

Problematisch sei auch der ansteigende Lehrermangel mit gärtnerischem Hintergrund an den berufsbildenden Schulen, der sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen werde, so Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW: "Sinnvoll wäre ein neuer Fokus auf gärtnerische Lehre an den Berufskollegs, um den Nachwuchs sicherzustellen, der so wichtig für den Erhalt und die Ausweitung von nachhaltigem Grün ist."

Um Auszubildenden Fachwissen zur Digitalisierung der Arbeitswelt auf neuestem Stand zu vermitteln, sind sich die Grünen Verbände einig, sind Investitionen in die Infrastruktur der berufsbildenden Schulen im Bereich digitaler Medien sowie digitaler Maschinen und Geräte dringend. Auch die digitale Lehre müsse wesentlich schneller umgesetzt werden. Leonhards plädierte zudem für die "Einführung eines Hochschulstudiengangs im Zentrum von NRW, um die universitäre Ausbildung im Gartenbau auf ein neues Niveau anzuheben und so dem Fachkräftemangel in unserem Bundesland entgegenwirken zu können." cm/LGV NRW

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 05/2022 .

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