Unternehmensführung

Projekt "CO2 -Fußabdruck" startet im Januar

Neben einer Broschüre zum CO2 -Fußabdruck bietet der VGL Baden-Württemberg Seminare zur Schulung an. Foto: VGL Baden-Württemberg

Der Verband Garten-Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg (VGL) veranstaltet in Zusammenarbeit mit der FutureCamp Climate GmbH einen Projektkurs zum Thema CO2 -Fußabdruck in Unternehmen. Am 18. Januar findet die Auftaktveranstaltung für den neuen Kurs als 1-tägige Onlineveranstaltung statt. Am 15. Februar wird eine Folgeveranstaltung als 1-tägige Präsenzveranstaltung an der DEULA in Kirchheim ausgerichtet.

Das Klima-Projekt des Verbandes begann bereits im Herbst 2021. Damals trafen sich Verband und 15 Mitgliedsbetriebe im Überbetrieblichen Ausbildungszentrum Heidelberg, zum Erstellen eines CO2 -Fußabdrucks für Unternehmen im Garten- und Landschaftsbau. Schnell wurde deutlich, wie wichtig es für den Berufsstand ist, sich frühzeitig Gedanken zur Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu machen. Aus dem ersten Pilotprojekt entstand eine Infobroschüre, die einen Einblick in die Thematik liefert und als Entscheidungshilfe genutzt werden kann. Denn der Schutz des Klimas ist eine der großen Herausforderungen sowohl unserer als auch der zukünftigen Generationen. In der Grünen Branche ist der Umgang mit der Natur, der Einsatz von natürlichen Ressourcen und die Schaffung von grünen Oasen tägliches Geschäft. Bei der Erbringung der Dienstleistungen muss dennoch selbstkritisch hinterfragt werden, wie man noch besser und noch effektiver mit den natürlichen Ressourcen umgehen kann.

In den im Januar/Februar stattfindenden Seminaren können sich die Teilnehmer die Grundlagen einer betrieblichen Klima-Berichterstattung und eine gezielte Kommunikation für die wichtigsten Anspruchsgruppen erarbeiten. Denn es gibt zahlreiche Gründe, Klimaschutz im Unternehmen zu etablieren. Zum einen trägt Klimaschutzmanagement zur eigenen Leistungs-, Kosten- und Risikoprüfung bei: Sich über die eigene Klimabilanz im Klaren zu sein, hilft Reduktions- und Einsparpotenziale (z. B. durch Energieeffizienzsteigerung) zu identifizieren und Risikosteuerung zu betreiben. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, die Emissionsentwicklung im Zeitverlauf zu beobachten, um die Wirkung von Maßnahmen zu messen und die gesammelten Daten als Basis für Verbesserungen oder gegebenenfalls auch für die Erstellung von Förderanträgen zu verwenden. Der Anmeldschluss für eine Teilnahme ist der 10. Januar.

VGL Baden-Württemberg

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 12/2022 .

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