Zierpflanzenmarkt: Umsatz 2017 gesunken

In den ersten neun Monate 2017 sank das Marktvolumen bei Zierpflanzen um 1,1 Prozent auf gut 8,6 Milliarden Euro. Grafik: © AMI 2018/BZ-101, AMI-informiert.de

Der deutsche Zierpflanzenmarkt hat sich im vergangenen Jahr in einer vergleichsweise guten Verfassung gezeigt. 2017 zählt zu den fünf besten Jahren seit 2010. Allerdings konnte das Rekordniveau des Jahres 2016 nicht mehr erreicht werden. Nach Schätzungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) auf Basis der ersten neun Monate 2017 sank das Marktvolumen um 1,1 Prozent auf gut 8,6 Milliarden Euro.

Das Spitzenergebnis des Vorjahres von 8,7 Milliarden Euro Marktvolumen wurde jedoch verfehlt, weil ein Kälteeinbruch im April die Kauflust hemmte. Auch das dritte Quartal mit den Sommermonaten war relativ umsatzschwach. Möglicherweise kann das letzte Quartal noch zu einer Verbesserung der Bilanz beitragen.

Am besten von allen Bereichen haben sich die Gartenpflanzen, wie Beet- und Balkonpflanzen, Gehölze sowie Stauden und Kräuter, behauptet. Dort ist der Umsatz geringfügig gestiegen. Mit insgesamt knapp 4,2 Milliarden Euro entfallen auf die Gartenpflanzen gut 48 Prozent der Gesamtumsätze.

Die vergleichsweise kleinen Segmente Blumenzwiebeln und Stauden verzeichneten dagegen Umsatzeinbußen. Kräuter liegen nach wie vor im Trend und brachten es auf ein Plus von gut 2 Prozent. Bei den Gehölzen reichte das Wachstum ebenfalls nicht für ein volles Prozent. Bei den Beet- und Balkonpflanzen sorgte der frühlingshafte März für ein umsatzstarkes erstes Quartal, während der kühle April das zweite Quartal leicht schwächer ausfallen ließ. Mit gut 1,8 Milliarden Euro sind Beet- und Balkonpflanzen das wichtigste Segment der Gartenpflanzen. cm/ZVG/AMI

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