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Erfurt: Neugestalteter Irisgarten fertig bepflanzt

64 Irissorten können künftig im Irisgarten des egaparkes in Erfurt bestaunt werden. Foto: Stadtwerke Erfurt

Im Erfurter egapark ist ein Meilenstein geschafft, denn die Pflanzarbeiten im restaurierten Irisgarten sind abgeschlossen. 64 Irissorten können in Zukunft dort bestaunt werden. Die eingesetzten Pflanzen sind besonders trockenheitsresistent und wurden mit Stauden kombiniert. Zudem sorgt ein modernes Wassermanagement dafür, dass Staunässe vermieden und das natürliche Wasseraufkommen genutzt werden.

"Lebensfreude", "Frau Musica", "Hochspannung", "Pfingstgruß" oder "Weißes Segel", die Irissorten tragen klangvolle Namen und stammen aus dem züchterischen Nachlass von Dr. Alexander Steffen. 21 der 38 Bestandssorten, die vor Beginn der Baumaßnahme in dem Areal geborgen wurden, gehören zu Steffens Züchtungen. Im Irisgarten finden aber auch 26 neue Züchtungen ein Zuhause. Der Themengarten am Südhang des egaparks ist aufgrund der Hanglage in sechs Terrassen gegliedert. Auf den Terrassen sind Sorten- und Anwendungsbeete zu finden.

"Im Irisgarten ist die komplette Oberflächenentwässerung nicht an einen Abwasserkanal angeschlossen", erklärt egapark-Gärtnerin Melanie Trinks. Wenn es regnet, wird das überschüssige Wasser von der einen auf die nächste Terrasse über eine Retentionsfläche entwässert. Auf der oberen Terrasse ist jeweils eine Regenrinne, in der sich das Oberflächenwasser bei Regen sammelt. Über ein in die Erde verlegtes Rohr wird es dann auf die nächste tiefere Terrasse geleitet. Das Abschwämmen des Substrates bei Starkregen vermeiden größere Travertinsteine in der Nähe der Ausläufe. Seit einigen Jahren regnet es allerdings sehr wenig über das Jahr verteilt. Daher wurde die Pflanzung im Irisgarten mit trockenheitsresistenten Pflanzen geplant, die nur in der Anwachsphase zwei- bis dreimal gewässert werden.

Der Irisgarten ist ein gartenhistorisches Zeitzeugnis und von städtebaulicher Bedeutung. Im Erfurter Grünsystem stellt er mit dem Südeingang die einzige südöstliche Verbindung zwischen dem egapark und den angrenzenden öffentlichen Parkanlagen Dendrologischer Garten, Luisenpark und Dreibrunnenpark dar. Künftig wird eine stufenlose Wegführung vom Südeingang in den Irisgarten diesen Bereich für alle Besucher zugänglich machen. Für die denkmalgerechte Sanierung stehen Fördermittel des Bundes und des Freistaates in Höhe von 861 400 Euro zu Verfügung. Die infrastrukturellen Arbeiten werden mit 796 621 Euro gefördert. Die gesamten Sanierungskosten belaufen sich auf 1,8 Millionen Euro. ILa

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 01/2021 .

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