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Experten für mehr Förderung der Wohneigentumsbildung

Baupolitik Bundesregierung und -ministerien
Lösungen für den "Traum von den eigenen vier Wänden" trotz geringen Eigenkapitals präsentierten Experten im Deutschen Bundestag. Foto: Thomas Kohler, Flickr, CC BY 2.0

Ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer für Ersterwerber von Wohneigentum kann aus Sicht mehrerer Experten dem Problem des oftmals zu geringen Eigenkapitals für den Immobilienerwerb entgegenwirken. Das wurde während einer öffentlichen Anhörung des Bundestags-Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen im Januar deutlich. Dort wurde angeregt, nicht nur den Neubau von Eigenheimen, sondern auch den Bestandskauf bei der Förderung in den Fokus zu nehmen. Diskutiert wurden unter anderem die in einigen Kommunen aufgelegten Förderprogramme wie "Jung kauft Alt".

Gegenstand der Anhörung war ein Antrag der CDU/CSU-Fraktion mit dem Titel "Traum von den eigenen vier Wänden ermöglichen". Darin wird die Bundesregierung unter anderen aufgefordert, es den Ländern zu ermöglichen, beim Ersterwerb von selbstgenutztem Wohneigentum einen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer von 250.000 Euro pro Erwachsenen und 150.000 Euro pro Kind einzuführen.

Die Eigentumsbildung sei nach wie vor ein viel gehegter Wunsch in weiten Teilen der Bevölkerung, sagte Kai H. Warnecke, Präsident von Haus und Grund Deutschland. Benötigt werde unter anderem mehr Bauland, eine Entschlackung des Baurechts sowie die Anpassung der Fördermittel "insbesondere, wenn man an die energetische Sanierung des Bestandes geht". Für die auch im Koalitionsvertrag erwähnten eigenkapitalersetzenden Darlehen sprach sich Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft aus. Solche Darlehen könnten der Bund oder die KfW am Kapitalmarkt refinanzieren und die Konditionen an die Haushalte weitergeben.

Daniel Fuhrhop plädierte für das Modell "Jung kauft Alt". So werde Wohnraum im Bestand geschaffen. Bekannt wurde der Wirtschaftswissenschaftler mit dem Vorschlag, älteren Eigentümern junge Untermieter zu vermitteln, die im Haushalt oder Garten helfen. cm/heute im Bundestag

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