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Vertreter von Gartendenkmälern fordern Hilfen vom Bund

Der Palmengarten in Frankfurt am Main ist Mitunterzeichner der offenen Brief an die Bundespolitik. Er benötigt im Winter viel Energie, damit seine Pflanzen überleben. Foto: Crosa, CC BY 2.0

In einem offenen Brief an die Bundespolitik haben der egapark Erfurt, die Herrenhäuser Gärten Hannover, der Palmengarten Frankfurt am Main, die Insel Mainau, der Elbauenpark Magdeburg, der Bürgerpark Bremen, der Luisenpark Mannheim, der Britzer Garten Berlin und die Gärten der Welt Berlin die Einbeziehung ihrer Einrichtungen in öffentliche Finanzhilfen zur Teil-Kompensation von Energiepreissteigerungen gefordert.

Die aktuellen Entwicklungen am Energiemarkt und die steigenden Kaufkraftverluste bei den Endverbrauchern drohten, die Parkanlagen und Botanischen Gärten in finanzielle Nöte zu bringen, heißt es in dem Hilferuf der Vertreter deutscher Gartendenkmäler und Parkanlagen nach einem Treffen in Konstanz: "Eine Gasmangellage würde dazu führen, dass Anlagen als nicht geschützte Kunden außer Betrieb gehen müssten, mit vorhersehbarem Verlust der Pflanzensammlungen."

Die Ausgaben für die Bewirtschaftung der Gewächshäuser seien für die Gärten teilweise bis zum sechsfachen im Vergleich zu Preisen vor der Energiekrise angestiegen, so der offene Brief weiter. "Dabei können die entstandenen Mehrkosten nicht vollständig auf die Eintrittspreise umgelegt werden, falls überhaupt Eintritt genommen wird." Dabei habe sich gerade in der Pandemie gezeigt, dass Parks und Botanische Gärten, besonders in Großstädten eine wichtige ganzjährige Erholungsfunktion haben und wichtige touristische Ziele mit Wertbeiträgen für die jeweilige Region darstellen.

Sie selbst seien in der Vergangenheit nicht untätig gewesen, so die Vertreter von Gartendenkmälern und Parkanlagen. Sie hätten ihre Einrichtungen mit Energiesparmaßnahmen auf die Mangellage vorbereitet. Bereits in den vergangenen Jahren hätten schrittweise energetische Sanierungen stattgefunden. Planungen für den Einsatz von erneuerbaren Energien seien bereits umgesetzt worden oder stünden an. Sie benötigten nun jedoch Bundeshilfen, unabhängig davon, ob sie von Kommunen getragen werden, öffentliche, private Unternehmen seien oder in einem Konzern angehören.

cm/SWE Stadtwerke Erfurt

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 12/2022 .

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